Nqchricht des VerfafferS.
2n> IM i77y lieg ich die vollständige Sammlung der WerkePaSca!» in fünf Bänden in 8»», drucken, mit folgendem, au? demLiviu» genommenen, Motto: Cttjns xloiiae iiegnc xroknir gnisguam'iLnstaucko, iieo vituxciancio gnisgn^m nocnit, cnm ulrumgne snm-mis xreeckitr kecerint ingenris. Ich fügte derselben eine Abhandlungtzber da» Leben und die Werke diese» berühmten Manne» bey. DieseAbhandlung ward 1781 besonder» gedruckt, mir mehreren Veränderungenund Zusähen. Ich gebe sie vier wieder, außer einigen geringen Ver-besserungen de» Styl», in der Eesiall, wie sie zuleht erschien.
Ich ersuche die Leser, welche dieses Werk mit Billigkeit beur-theilen wollen, sich in die Zeit zurück zu versehen, wo «» vc.saßtward. Man wird bemerken, daß ich durch die Umstände gezwungenan gewissen Stellen meine völlige Meinung nicht habe sagen könne»;doch habe ich wenigsten» niemals sie zu verstellen gesucht. Ich habegegen den großen Mann, dessen Leben ich schreibe, siel» die gebüh-rende Achtung beobachtet, ohne mich von irgend einem Parthcygeis, lei-ten zu lassen.
Einige neuere Philosophen, die Pascal» überlegene» Genie an-zuerkennen genöthigt waren, denen aber da» Gewicht seiner religiöse»Meynungen etwa» beschwerlich siel, haben zu verbreiten getrachtet, dagin den leßicn Jahren seine» Lebens, in welchen er sie am meisten ge-offenbart hat, sein Kopf geschwächt war. Mein Freund, sagt«Voltaire zu Condvrcet, werde» Siecnicht müde?, zu wieder-holen, daß seit dem Zufall auf der Brücke von Neuir-ky Pascal» Gehirn zerrüttet war. Bey dieser Behaup-tung findet nur eine kleine Schwierigkeit statt: diese» iüzg zerrütteteGehirn bracht« lüsä die l.etlres rrovinaiales, und 1ÜS8 die Auf-lösungen der Aufgaben von der Rad li nie hervor.