Leben und Werke.
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Der. 4 Euüinu 8 erschien zuerst 1642. Es warein großer Foliant, ohne Ordnung und Methode ge-schrieben , mcht weniger dunkel durch den Styl undeine ermüdende Weitläufigkeit, als durch die Materieselbst. Welchen Eindruck, welches Uebel hätte er wohlhervorbringen können, wenn man ihn feinem Schick-sal überlasten hätte? Alles unglückliche Aussehen, daSer machte, verdankte er berühmten Männern, die ihnbekannter machten, und der unversöhnlichen Feindse-ligkeit ihrer Gegner.
Der Abt von St. Cyran *), welcher ein Freunddes Janscnius und dieser Lehre war, und die Jesuitenund ihre lcientia mockia vcrabscheuete, pries den ^u-ßuliini», noch ehe er vollendet war, als eine Schatz-kammer der Geheimnisse der Prädestination, und ver-breitete die Grundsätze desselben durch geistliche Briefe,die er überall hinsandte. Bald nachher bekannten dieEinsiedler von Port- Noyal sich öffentlich zu ebenden-selben Meynungen. Nun ward JanseniuS daS OrakelVer berühmtesten Schulen: er sey, sagte man, vonGott erweckt worden, um St. Augustins Ausleger zuwerden. Die Jesuiten, aufgebracht über die Ver»tlachläffigung, worin ihre Theologie allmählich sank,und eifersüchtig über die Gelehrten von Porr-Royal,durch welche sie in allen Zweigen der Litteratur verdun-kelt wurden, erhoben sich mit Heftigkeit gegen daSWerk des JanseniuS. Die Materie ließ Zweydeutig-keiten zu. Indem sie den Worten des Verfassers Ge-
Johann D-verger von Hauranne, geb. rssr gest. 164z. B-