Ueber Pascal»
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und dem Tode unterworfen worden ist. Diese sseinfachen und so natürlichen Begriffe erklären besterals alle Systeme der Philosophen den Ursprung desauf der Erde vorhandenen Uebels/ und gründen un-sere Hoffnungen aus ein besseres Leben. Wenn manimmer weiter in die Geschichte des jüdischen Volkseindringt/ so erkennt man/ daß es im Besih derWahrheit ist; daß es sie unmittelbar von seinem Ur-heber erhalten hatt man wird gerührt von der Gött-lichkeit der Schrift; man bewundert die Erfüllungder Weissagungen; man sieht auf unerschütterlichenGrundpfeilern die christliche Religion entstehen undsich erheben/ welche das Ziel und die Vollendungderjenigen ist/ die Gott den Juden auf eine durchseine Beschlüsse begründe Zeit gegeben hatte.
Pascal hielt die christliche Religion nicht bloßfür wahr, sondern auch den Menschen für nothwen-dig, um sie von ihrer Ungewißheit zu befreyen, dieUebel des Lebens zu versüßen/ und vor allem, umuns M den lehren Augenblicken zu trösten, wenn dieSeele/ aller Sluhe entblößt, bereit ist, in den Ab-grund der Ewigkeit zu sinken. Auch hat er auf disKenntniß deö menschlichen Herzens mehrere Beweisefür die Religion gegründet. Er glaubte sogar, daßeS für den großen Haufen der Menschen besser ist,wenn man sie liebens- und wunschenswürdig darzustel-len sucht, als wenn Man sie durch Schlüsse beweisenwill, deren klkrast und Folgerungen nicht alle bxöpfezu fassen vermöge». Er sagr: ,, Der größte Theil/, derjenigen, welche das Daseyn der kL-onheit delt„Gottlosen beweisen wollen/ sangen gewöhnlich mit