Leber Paacals
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sich zuweilen über feine Kälte gegen ihre SchwesterJacqueline, welche sie tröstete und beruhigte. In derThat, wenn sich einige Gelegenheit darbot, wo diePerier ihres Bruders bedurfte, so diente er ihr mitso viel Eifer und Theilnehmung, daß sie nicht zwei-feln konnte, daß er sie aufrichtig liebte. Sie schriebalso seinen seiden die Gleichgültigkeit zu, womit er diezärtliche Sorgfalt, die sie ihm bewies, aufnahm: in-dem sie nicht wußte, daß diese Art von Unempfindlich-keit aus einer reinern und erhabnern Quelle entsprang»Sie ward davon unterrich.et noch denselben übend,als er starb, durch folgende Worte, die er auf ein ab-gerissenes Blatt geschrieben hatte: „Es ist unrecht,„daß man sich an mich hängt, obwohl man eS mit„Vergnügen und willig thut. Ich würde diejenigen„täuschen, in welchen ich dies Verlangen erregen„wollte; den» ich bin nicht das Ziel Jemandes, und„habe nicht, wvmir ich jenes befriedige» kann. Bin„ich nicht schon ein Sterbender? und folglich wird„der Gegenstand ihrer Anhänglichkeit sterben. Wie„ich also strafbar seyn würde, wenn ich eine Falschheit„glauben machte, obschon ich dazu gar leicht überre-„den könnte, man sie mit Vergnügen glauben, und„mir dadurch Vergnügen machen würde; eben so bin„ich strafbar, wenn ich mich lieben lasse und den Men-„ schen Anhänglichkeit an mich einzuflößen suche. Ich„muß diejenigen warnen, weiche bereit seyn würden,„der lüge beyzustimmen, daß sie sie nicht glauben dür-„fen, welcher Vortheil mir immer auch daraus ent-springen möge; und ebenfalls, daß sie sich mcht an„mich hängen dürfen: denn sie müssen ihr leben hin-