Gleichgewicht, Laplaces Gesetz. 19
jung der Höhen hat viele und genaue Untersuchungen darüber ver-anlaßt.
§. 5. Die ältere Literatur ist in dem gehlerschen Wör-terbuche, Artikel Gas ziemlich vollständig mitgetheilt. Die neuenArbeiten sind:
O ersted, Schweigg. Journ. 1823. XI.V. p. 332 genau undauf viele Körper ausgedehnt, aber leider ohne Detail.
Despretz, Xnn. 6kim. 1827, XXXIV. p. 335 und
413, und Poggcnd. Annal.IX. 605. Er hat bedeutendeAbweichnngenvon dem mariottischcn Gesetze gefunden und vermuthet sie auch da,wo er sie nicht gefunden hat, z. B. beim Wasserstoff. Allein seineApparate lassen mehreres zu wünschen übrig.
Dulong, Xim. Olilm. I'I>)'8. 1830. XI.III. p. 88.
Das Gesetz von Laplace über die Compressibilitätder Gase.
§. 6. Das mariottische Gesetz gilt jedoch nur für die Elasti-cität einer Gasmenge, die Zeit gehabt hat, sich in ihrer Tempe-ratur mit den umgebenden Körpern in Gleichgewicht zu setzen.Durch die Comprcssion oder Dilatation wird aber die Temperaturdes Gases bedeutend erhöht oder vermindert, und außer der Zu-nahme in Folge der Comprcssion steigt die Elasticität noch für je-den Grad, um den die Temperatur erhöht wird, um 0,00375.
Sind v und vi dic Elasticitäten eines Gases in zwei Zustände»seiner Comprcssion, x und xi die entsprechenden specifischen Ge-wichte: so ist nach dem mariottischen Gesetze er In
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Folge jener Wärme-Entwickelung aber ist ei — k—e.
. . . . ^krstdas Verhältniß der Zunahme der Elasticität
welche die Vermehrung des specifischen Gewichtesher-vorbringt, zu der, welche von der Wärme herrührt.Ic ist also eine von der Thermometerscale, der Einheit, die manfür den Druck gewählt hat, und von der Comprcssion selbst unab-hängige Zahl, deren Größe sich bloß nach der Natur des GaseSrichtet.
§. 7. Dieser Coesficient ist bei der Fortpflanzung des