« 2 Cohärenz der Flüssigen, Gleichgewicht.
daß die Capillarhöhe von der Beschaffenheit des Glases und der Län-ge der Röhre abhängig sei. Denselben Fehler beging späterhinArnim (Gilb. Annal. 800. IV. ;>. 376.).
Hallström (Gilb. Annal. 4803. XIV. x. 425.) leitet ihn mitRecht her von der Feuchtigkeit des Mundes, die beim Saugen indie Röhre kam und sie mit ihren öligen Bestandtheilen ver-unreinigte.
Dutour ilourn. äe Vli^s. 4780. I. p. 234. AdhäsionS-platten.
Besile 4ouru. cko Viivs. 4786. XXVIII. p. 474. Adhä-sionsplattcn. Auch Röhren, die zum Theil mit Wasser gefüllt, wiePlatten abgerissen wurden. Dieses Verfahren verdient untersucht:u werden. Nicht sowohl um die Synaphie zu finden, als wegenseiner eigenthümlichen Verhältnisse und seiner Anwendbarkeit aufnicht benetzende Flüssigkeiten, z. B. Quecksilber.
Huth Gren Journ.4797.III. g,.299. Die Kraft mit der ver-schiedenen Holzarten, glatt oder ungehobelt, vom Wasser abgerissenwurden.
Dutrochet Xnn. Ob. kk. 4832. II,. x. 43. Einige Mes-sungen mit Haarröhrchen.
Alle diese Untersuchungen haben für die quantitative Bestim-mung der Synaphie keine Bedeutung. In den folgenden Para-graphen gebe ich die aus allen einiges Zutrauen verdienenden Be-obachtungen von Adhäsionsplatten und Haarröhrchen die von mir be-rechneten Werthe von AI.
§. 34. Die Synaphie des Quecksilbers ist nach Morveau'sAngabe (ckourn. üe I'b>». 1773. I. x. 168.) für die Kraft, mitwelcher eine Adhäsionsplatte von Gold am Quecksilber hastet, be-rechnet, unter der Voraussetzung, daß die Benetzung hier vollstän-dig war. Indessen ist dieses nicht ausgemacht. Andrerseits wirdGold vom Quecksilber aufgelöst und das gehobene Gewicht konntezu groß sein. In seinen übrigen Versuchen mit Adhäsionsplattenzeigt sich Morveau nicht als guten Beobachter.
spec. Gew. Milliontel Atmosphäre Capillar.
C AI AI: § O
Quecksilber 13,59 3990 291 4,60
Eine Platte von Kupfer, daS sich weit weniger amalgamirt alsLold, würde genauere Resultate geben. Noch besser würde Platin