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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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92
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9L Cohärenz der Flüssigen', Gleichgewicht.

naphie. Auch die Metalle, welche, nach einigen ihrer durchsichtigenVerbindungen und nach ihrer Reflexion zu schließen, das Licht sehrstark brechen, nehmen in der specifischen Synaphie eine sehr nied-rige Stellung ein. Die Zahlen der letzten Columne zeigen einenbedeutenden Grad von Uebereinstimmung. Die drei letzten ausge-nommen, weichen sie sämmtlich nur innerhalb der Beobachtungsfch-ler von einander ab, und ihre Anzahl könnte durch viele Oele und

Salze vermehrt werden, bei denen lVll"--- dieselbe Größe hat.

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Selbst unter den 3 letzten, die entscheidend von dem Wasser abwei-chen, steht der Schwefelkohlenstoff genau so viel höher als das Was-ser, als der Aethcr und der Weingeist darunter.

Wie man bei dem specifischen Gewichte annimmt, daß einKörper, er mag fest oder flüssig sein, und bei der Lichtbrechungsogar, wenn er in Gasform ist, dasselbe specifische Gewicht unddieselbe Brechungskraft habe, nur mit einer 'gegen das Ganze ge-wöhnlich unbedeutenden Correction; so dürfte man auch hier an«

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nehmen, daß der Werth von l>l- bei allen Körpern cvnstant

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sei, bis auf eine noch zu untersuchende Correction, welche, so vielman weiß, nur bei den genannten und vielleicht einigen andren ätheri-schen Flüssigkeiten eine bedeutende Größe erreicht. Es kann daherwenn nicht als Gesetz, doch als Regel gelten:

daß das Licht um so stärker gebrochen werde, jekleiner die Synaphie ist.

§. 53. Unter den bisher untersuchten Körpern hat Wasserdie größte Synaphie. Bei dem Lichte hat man jedoch einige Kör-per gefunden, welche ihm in der Reihe vorangehen, nämlich Koh-lensäure, Chlor, Cyan, wenn sie liquid geworden sind. Einige an-dere Körper stehen dem Wasser gleich oder nahe und die großeKluft, welche in der Synaphie das Wasser von den untersuchtenwasserfreien Körpern trennte, ist in der Brechnngskrast ausge-füllt. Bei dem Lichte scheint Sauerstoff an der Spitze der Reihezu stehen. Dem Sauerstoffe in seinen elektronegativen Eigenschaf-ten nahe Stoffe, denen ich noch, nach den Körpern in denen eseinen Hauptbestandtheil bildet, das Fluor beifügen kann, scheinen aufihn zu folgen und das Wasser seine niedrige Brechungskraft nur demsehr starken Sauerstoffgehalte zu verdanken, welcher den entgegen-