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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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113
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Prosaphie, Quecksilber.

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berechnet und unter den Physikern ist sie zuerst von Segner, undspäter von Mvrveau, Dornig, Hany, Gaylussac und Du-tour mit großer Sorgfalt beobachtet worden. Aus den Ver-suchen von Segner und Gaylussac ergiebt sich die Hohe eines gro-ßen Tropfens, den Quecksilber auf Glas bildet, 3,378 Millimeter.Daraus folgt für den Stand des Quecksilbers in einer Glasröhrevon 1 Millimeter Radius, 4,6 Millim. unter dem Niveau, und fürden Vcrnhrungswinkel 45"—48". Die Hohe der Quecksilberschicht,welche von einer Glasplatte getragen werden kann, würde daher1,49 Millim. betragen; aber aus der Beobachtung der Gewichtebei Adhäsionsplatten abgeleitet, schwankt sie zwischen 1 und 2 Millim.

§. 84. Ueber die Prosaphie des Quecksilbers zu andren Körperngiebt es nur wenige und unzuverlässige Materialien. Nach Casboissoll das Quecksilber in einer innen mit Baumöl bestrichencn Röhrehöher stehen, als in bloßem Glase. Nach Petit und Morveausteht es bei einer mit Talg oder Wachs überzogenen Röhre überdem Niveau. Dieses muß ich jedoch bezweifle», denn den Berüh-rungswinkel zwischen diesem Metall und Wachs oder Talg habe ichimmer kleiner als 90" gefunden.

Segner findet in genauen Messungen die Höhe der Quecksil-bertropfen auf Glas und Papier einander völlig gleich.

Dntonr giebt dagegen folgende relativen Prosaphie-Gewichtean Platten von verschiedener Beschaffenheit:

Glas 1,00. Papier 0,14.

Talk 0,61. Wachs 0,11—0,00.

Talg 0,25.

Auch zieht man unter gewöhnlichen Umständen einen Qnecksil-bertropfcn durch Papier vom GlaS, und durch Quecksilbervom Papier. Hierbei spielt jedoch die Feuchtigkeit eine bedeu-tende Rolle. An einer unten befeuchteten Glasröhre hastet einQuecksilbertropfen mit großer Kraft und man saugt ihn leichtin die Röhre. In eine ganz trockene Röhre kann man ihn nurmit Mühe einziehen.

Guyton de Morveau findet, daß das Quecksilber an gleichgroßen Adhäsionsplatten von verschiedener Beschaffenheit mit fol-genden Kräften haftet:

an Gold 2,6. Zinn 2,5.

Silber 2,5. Blei 2,3.

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