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Cohärenz der Flüssigen, Aggregatznstände.
Hygrometer besitzen wir aber von Saussure selbst und einigenneueren Physikern eine Reihe von Untersuchungen. *)
Gaylussac (Biot Trsitö cio l'b^iguo 1816. II. p. 199.)und Prilisep (l.viici»u fjn- Uourn. ok 8eivneL 1827. XXII. p.34.) setzten ihre Hygrometer in den Dampf von verdünnten Schwe-felsäuren und Salzlösungen, dessen Elasticität sie beobachtet hatten.Melloni Xnn. Ob. I'Ii. 1830. Xl.Hl. p. 39. bestimmte die einemHygrometerstande entsprechende Dampfelasticität unmittelbar. Ichhabe alle drei Reihen berechnet, um zu zeigen, wie verschieden dieResultate selbst zwischen guten Beobachtern sein können, wenn siesich verschiedener Instrumente bedienen. Besonders groß sind dieAbweichungen bei schwachen Feuchtigkeitsgraden, wo das Hygrometerdurch eine geringe Zunahme in der Dampfmenge um mehrere Gradeerhöht wurde. Die Spalte für das deluc'sche Hygrometer habe ichaus der vergleichenden Tabelle zwischen seinem und Saussure's Hy-grometer, die Deluc selbst gegeben hat (§. 173.), berechnet unddann um allzugroße Anomalien zu vermeiden, die Reduction nachden von Biot berechneten und cvrrigirten Beobachtungen Gaylussac'sangestellt. Diese berechnete Tabelle habe ich ebenfalls aufgenom-men. Auch Dulong hat ähnliche Beobachtungen angestellt, unddabei sogar das deluc'sche Hygrometer unmittelbar beobachtet. Aberseine Instrumente waren nicht genau. Saussure's Hygrometerzeigte bei dem Maximum 102 statt 100 — 98; Deluc's 70 statt 80.Seine übrigen Angaben weichen auch sehr bedeutend von den obigenab; ich habe sie daher nicht angeführt.
Die Dampfelasticität im Maximum ist ^ 100 gesetzt.
') BLckmann (Gilb. ANnal. XV. st. 360.) hat viele vergleichende Beob-achtungen über die Hygrometer von Deluc, Saussure und Leslieangestellt. Das letzte beruhet, wie das von August, auf der Abküh-lung einer mit feuchtem Stoffe umbundenen Kugel, ist aber weit unvoll-kommener. Allein es läßt sich durchaus nichts aus den Beobachtungenableiten; denn die Grade Del. die einem und demselben Grade 8nuki8.entsprechen, weichen um 10° und darüber von einander ab, und umgekehrt.Vermuthlich hatte Böckmann die Instrumente nicht zur Ruhe kommen las-sen, oder es waren sonst störende Zufälle eingetreten. Aber man siehtdaraus, wie leicht man sich bei solchen Beobachtungen irren kann.