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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Cohärcnz der Flüssigen, Aggrcgatzustände.

Gang bei allen Querfasern und bei der Gewichtszunahme einander sehrnahe stehen (§. 171.), so würde in diesem Falle die Zunahme derGewichte der Zunahme der Dampfmeuge in der Lust direct pro-portional sein. Vielleicht entschließt sich ein mit den nothwendigenMitteln ausgerüsteter Physiker, die für die Hygrometrie und dieAdsorption-Kehre so wichtige Frage, welche die Uebereinstimmungder Quantität des adsorbirten Dampfes und der Verlängerungeines Qncrstreifcns mit der Elasticität des freien Dampfes betrifft,durch Versuche zu beantworten.

§. 180. Ich habe bisher von der Temperatur nichts ge-sagt, denn für so groß man auch ihren Einfluß in allem, was denDampf betrifft, halten sollte, so ist er doch für die Adsorption nurvon geringer Bedeutung. Der Punct der größten Trockenheit istnatürlich constaut, bis auf die unbeträchtliche Ausdehnung, welchedie Wärme im Körper hervorbringt. Es ist bekannt, daß diese denFasern parallel sehr unbedeutend ist. Für Streifen perpendiculärauf die Fasern fehlt es zwar au genauen Beobachtungen, aber wahr-scheinlich ist auch hier die Ausdehnung durch Wärme beträchtlichkleiner als die durch Adsorption hervorgebrachte.

Das Marimum der Dampf-Adsorption war nach den kl'rcctenVersuchen von Saussure, bis auf eine kleine, noch unbekannte Cor-rcction, unabhängig von der Temperatur innerhalb ihrer gewöhn-lichen Variationen in der Atmosphäre. Ein Haarhygromcter ineinem Recipientcu mit benetzten Wänden eingeschlossen, wo es sichmit Dampf sättigt, verändert seinen Stand nicht, wenn die Tem-peratur sich ändert, obgleich die Menge des Dampfes mit der Zu-nahme der Temperatur in raschem Verhältnisse steigt. Da die bei-den Endpuncte von der Temperatur unabhängig sind, so ist es auchvon den mittler» Graden wahrscheinlich, daß der Hygrometer-stand, der einer Dampfmenge entspricht, die sich zudem Marimum der Luftfeuchtigkeit wie 1:in verhält,von der Temperatur und der absoluten Dampfmengebeinahe uubhängig ist. Nach einer vereinzelten Angabe vonGaylussac gab salzsaurer Kalk bei 10" 0. einen Hygrometerstandvon 71 Grad Lau««.; bei 20° 2 0. ss3,8 Grade Kau«». DieserUnterschied ist nicht entscheidend. Zkndre Beobachtungen fehlengänzlich.

§. 181. Aus der Adsorption von Wasserdampf durch fasrige