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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Cohärenz Lcr Flüssigen, Aggregatzuftände.

weicht daher bei jedem Kolbenstoße ein Theil deS Gases und mankann durch wiederholtes Pumpen das Gas bis auf kleine Rückständeganz entfernen. Bei dem. Wasserdampf war bei allen Dampf-Atmo-sphären, die nicht mehr als 0,7 des Maximums betrugen, die Ad-sorption der Dichtigkeit der Dampf-Atmosphäre nahe proportional(§. 179.) oder die Quantität des adsorbirten Dampfesnach dem Volumen berechnet, war unabhängig vonder Elasticität der Dampf-Atmosphäre. Bei den andrenGasen sprechen einige Versuche für ein ähnliches Verhältniß. Nacheinigen andren von Saussure angestellten Versuchen nimmt dagegendas adsorbirte Gasvolumen etwas zu, wenn die Elasticität abnimmt.Bei der Schwierigkeit, genaue Resultate zu erlangen, sind die ne-gativen Versuche nicht entscheidend.

§. 19S. Bei allen auf der Elasticität von Gasen beruhendenProcessen, sie mögen bloß die Verbreitung in einem Raume (SieheElasticität der Gase §. 14.), oder die Verdampfung betref-fen, hängt das Gleichgewicht nur von der Elasticität des homoge-nen Gases ab. Die Anwesenheit fremder Gase ist ohne Einfluß.So ist's auch bei der Adsorption. Eine hygroskopische Substanznimmt in lpftvollem Raume so viel Wafferdampf auf, wie im luft-leeren. Bei der Adsorption anderer Gase findet sich dasselbe Ge-setz. Die Anwesenheit eines fremden Gases verzögert nur dieWirkung etwas; der finale Zustand der Gase innerhalb und au-ßerhalb des Körpers ist wie in einem sonst leeren Raume. Durcheinen Strom eines heterogenen Gases kann man daher das adsor-birte Gas schnell entfernen, er wirkt wie ein Strom, aus dem mandurch Pumpen das eingetretene Gas immer wieder entfernt. Sowird Wafferdampf durch einen Strom trockner atmosphärischer Luftvertrieben, und Luft selbst durch einen Strom Wafferdampf.

Hierbei ist vorausgesetzt, daß das zweite Gas selbst nicht inmerklicher Menge adsorbirt; wird denn sonst wird der Zustand desadsorbirten Gases im Innern des Körpers verändert, indem esnicht mehr bloß mit dem festen Körper, sondern auch mit demzweiten adsorbirten Stoffe in Berührung kommt, welcher sowohl fürsich als dadurch, daß er die Poren zum Theil ausfüllt, bald ver-mehrend bald vermindernd auf die Menge des ersten adsorbirtenGases einwirkt. Bei dem Wasserdampse ist die Adsorption sostark, daß er von dem Dasein der meisten, nicht in zu vielen Vo-