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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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251
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Spannkraft, Beobachtung.

Löt

drahte weichen sie dagegen bedeutend von einander ab. Da diesesvermuthlich nur von einem Schreib- oder Druckfehler herrührt, sohabe ich die Resultate von Weber's Rechnung beibehalten und re-ducier.

Pogg. Annal. 1828. XIV. p. 174 sind einige Versuche vonibm über die longitudinalen und transversalen Schwingungen vonEisen und Messing.

§. 24. Ueber die kubische Compression von festen Kör-pern haben Oersted, Colladon und Galy-Cazalat mit ihrenApparaten zur Compression des Wassers Versuche angestellt. Oer-ste d erwähnt bloß, daß Glas und andre feste Körper sich sehr we-nig comprimircn lassen, sagt aber nicht, wie viel; obgleich sein Ap-parat nach den Angaben über die relative Compression des Wassersin niedrigen Temperaturen (Siehe Elasticität der Flüssigen §. 11.)einen sehr hohen Grad von Empfindlichkeit gehabt haben muß.

Colladon findet für Imx. I>. beim Glase einen etwa 0,16zu hohen Werth.

Bei Galy-Cazalat ist die.allseitige Compression durch denDruck einer Atmosphäre

für Blei 0,18 MilliontelGlas 2,34Kupfer 7,09

Nach den übereinstimmenden Beobachtungen Andrer ist dieReihefolge gerade die entgegengesetzte, indem Kupfer noch einmalso viel Kraft verlangt als Glas, und Blei am wenigsten. Ver-muthlich brachte Galy-Cazalat den festen Körper in's Wasser, fanddort eine etwas kleinere Contraction als in reinem Wasser und hieltdie Differenz wahrscheinlich ohne weiteres für die Contraction deseingetauchten, festen Körpers, ein Verfahren, das ihm für die Kör-per, welche dem Wasser am nächsten stehen, die kleinste Con-traction geben mußte. Da die Volumina, mit denen er operirte,mir nicht bekannt sind, so konnte ich seine falschen Resultate nichtreduciren. Ich führe sie bloß an, weil man einigen Werth auf siegelegt hat.

§. 25. Die übrigen Beobachtungen beruhen sämmtlich aufDehnung, Biegung und Drehung.

Bevan hat die Spannkraft mehrerer Körper theils durchDrehung, theils durch Biegung oder Dehnung bestimmt. Seine