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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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333
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Cohäreuz, Härte.

gänge von verschiedenem Werthe, der erste heiße der schwächstev, der mittlere ti.

Auf ^ war die Richtung perpcndiculär auf L am weichsten;perpendiculär auf O und auf einer Mittelrichtung am härtesten.Also nahm die Härte von ihrem Minimum rasch ab und blieb sichziemlich gleich in dem Quadranten, in dessen Mitte die auf 0 per-pendiculäre Linie war. Die Maxim« sind wahrscheinlich zwischendieser Linie und der Diagonale von 45°.

Eben so ist es auf L, wo die Linie perpendiculär auf -4. amweichsten ist, und die Diagonale und die auf 0 perpendiculäre Liniewenig von einander verschieden sind. Auf 0 dagegen ist die Linieperpcndiculär auf v am härtesten, perpendiculär auf.4. am weich-sten. Jedoch sind die Unterschiede klein und nicht ganz sicher.

In dem Schwcrspath ist der Zustand ein anderer. DieDurchgänge sind parallel einem Prisma von 101° 45* und derBasis. Auf dieser ist das Maximum in der Nähe der großen Dia-gonale, und das Minimum der Härte ungefähr in der kleinen Dia-gonale. Bei dem Anhydrit war es grade umgekehrt, indem diekleinste Härte pcrpendikulär auf der Abstumpfung der scharfen Kau-ten des gewöhnlichen Prismas, also in der großen Diagonale war.Damit hängt auch die §. 40 erwähnte Erscheinung zusammen.

§. 87. Im Grünbleierz ist auf den Flächen des sechssei-tigen Prismas die Härte, größer den Kanten parallel als perpen-diculär darauf.

Ebenso verhält es sich auf der Fläche s2^11) des Kalkspaths.

Auf dem Quarz scheint die Härte des Prismas perpcndiculurauf die Achse größer zu sein, als parallel damit; jedoch ist dieses nichtgewiß, weil man um den Quarz zu beobachten, selbst den Diaman-ten mit solcher Stärke führen muß, daß die Genauigkeit der Beob-achtung darunter leidet.

Im eisenblausauren Kali ist die Härte auf dem Prismaund dem Oktaeder größer perpcndiculär auf die Achse, als paralleldamit, auch auf dem schwefelsaure» Zink, dem Salpeterund besonders dem Graubraunstein ist auf den Prismaten, dieden Achsen parallele Richtung härter, als die perpendiculäre.

Die Blende*) hat für einen Körper des tesseralen Systemes

") 2n meiner Abhandlung p. 8 ist die Beobachtung an der Blende ganzrichtig angegeben, allein in der Erklärung sind sinnstdrende Druckfehler.