durch äußere Kräfte.
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Nach den Erfahrungen einiger englischen Stahlarbeiter ist mirRost bedeckter Stahl zu manchen Stahlarbeiten viel brauchbarerals andrer. (Tonä. Läinb. ck. ok 80 . 1833 I. p. 75). Die Ur-sache ist wahrscheinlich nicht im Rosten selbst, sondern ebenfalls ineiner innern, das Gefüge gleichförmiger machenden Bewegung zusuchen. Ob Holz die große Härte, die es zuweilen durch langesLiegen im Wasser oder in der Erde erhält, einer ähnlichen Ursacheverdankt, läßt sich, da genaue Beobachtungen fehlen, nicht entschei-den. Zu einer galvanischen Action, die man auch hier vermuthete,fehlen aber alle Bedingungen.
M. Meyer (Erdmann Journ. 1331. X. p. 3) giebt einigeBeispiele von Geschützen, die einer sehr starken Probe widerstandenund später bei leichten Ladungen sprangen. Zwei Zwölfpfünderblieben unbeschädigt, nachdem man aus jedem 3000 Schüsse gethanhatte. Nach drei Jahren Ruhe sprangen sie bei dem 3ten undSteu Schuß. Vermuthlich hatten sie während dieser Zeit, vielleichtin Folge der Erschütterung und der Erwärmung bei den Proben,eine Elementarbewegung erlitten, die sie minder cohärent machte.
Daß Spalten im Glase sich in Folge von Temperatur-Verän-derung erweitern oder zusammenziehen, daß Glastropfen zuweilenohne sichtbare Ursache Monate nach ihrer Verfertigung springen,kann ebenfalls keine andre Ursache haben.
§. 87. Die Wärme beschleunigt alle diese Processe. Wennman einen durch fremde Kräfte gebogenen Metallstab glüht, so wirdseine Biegung bleibend. Kautschuk behält seine Form, wenn erwährend der Spannung auf etwa 100" erwärmt wird.
Die abnormen Körper können sämmtlich durch eine mehroder weniger hohe, aber den Schmelzpunct lange nicht erreichendeTemperatur normaler gemacht werden. Die Springgläser wer-den dadurch zu gewöhnlichem Glase. Alle durch Bearbeitung oderLurch schnelle Abkühlung in ihrem Gefüge veränderten Metalleerlangen durch eine Erwärmung, welche die Glühhitze lange nicht zuerreichen braucht, ein gleichmäßigeres Gefüge. Besonders am Stahlhat man viele Versuche darüber angestellt, und sowohl die Tempe-ratur des Erhitzens, als die des Abkühlens oder des später vorge-nommenen schwächer» Erwärmens mannigfach abgeändert, um demStahl ein zu gewissem Zwecke taugliches Gefüge zu verschaffen.Man hat dabei auf viele Handgriffe, die zum Erfolge schwerlich et-