Tabellen, Holz.
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nehmen also eine bleibende Aenderung an und erlangen eine grö-ßere Haltbarkeit wie früher (Siehe §. 66 und Cohärenz der Flüs-sigen §. 169). Daraus erklären sich auch die abweichenden Beob-achtungen über die Dichtigkeit und Haltbarkeit einer Holzart. NachBuffon z. B. trägt trocknes Holz nur etwa 0,75 so viel, als vor1—2 Tagen gefälltes.
Man hat in der neuern Zeit mehrere Mittel vorgeschlagen, umHolz schnell zu trocknen. Die Feuchtigkeit kann auf mehrfache Weisein kurzer Zeit entfernt werden. Aber die elementare Verdichtung,welche dus Bauholz bei dem jetzt üblichen Verfahren während desJahre langen Trocknens erlangt, wird dadurch noch nicht erreicht.Ob eine möglichst hohe Temperatur den Mangel an Zeit ersetzenkann, ist noch nicht untersucht worden.
§. 115. Mit dem specifischen Gewichte der einer Holzartangehörigeu Stäbe steigt auch ihre Haltbarkeit. Barlow fand inverschiedenen Kieferstücken im Medium mehrerer Versuche.
I-ox.ü.
IwK.Ü:?-
0,5312,7863,01 S
0,573
2,817
3,019
0,609
2,813
3,013
0,650 0,728
2,815 2,883
2,993 3,012
Auch in vielen andren Versuchen nehmen bei trocknem HolzeHaltbarkeit und specifisches Gewicht stets gleichzeitig zu. Die Werthevon nähern sich der Gleichförmigkeit weit mehr, als die von Ü(Siehe Elasticität der Festen §. 10.)
§. 116. In dem Holze ist das specifische Gewicht und dieHaltbarkeit sehr verschieden nach der Lage im Baume. DieSpitze und die Aeste stehen in beiden Beziehungen der Basis nach.^Jm Holz der Basis ist I-ox. g. (nach §. 111) um 0,032—0,055größer als im Holze der Spitze. An der Südostseite ist im nord-westlichen Theile von Europa das Holz stärker als an der Nordwest-seite, woher bei uns die feuchten, kalten Winde kommen- In demQuerschnitte des Baumes hat der Kern die größte Schwere undi Haltbarkeit, der Splint die kleinste.
Buffon fand an dem ungetrockneten Eichenholze, das specifi-sche Gewicht des Splintes 1 gesetzt, und Eytelwein an aus-gesuchten und sehr trocknen Holzstücken: