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Die Lehre von der Cohäsion, umfassend die Elasticität der Gase, die Elasticität und Cohärenz der flüssigen und festen Körper und die Krystallkunde : nebst vielen neuen Tabellen über alle Theile der Cohäsionslehre, in's besondere über die Elasticität und die Festigkeit / von M.L. Frankenheim
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Cohärenz der Festen, Festigkeit.

findet man in dem Roheisen und in etwas geringerem Grade auchbei andren Metallen.

§. 171. Auf das Gefüge und daher auch auf die Haltbarkeithaben außer dem Hämmern, Drahtzichen u. s. f. zwei Umständeeinen entscheidenden Einfluß: die Temperatur der Bereitung unddas Dasein von Beimengungen. In hoher Temperatur sind alle Kör-per gleichförmiger. Leicht schmelzbare Metalle sind homogene Ge-mische und schwer schmelzbare, wie Eisen, sind weniger abnorm.Je geringer daher die Veränderungen sind, welche ein Körper wäh-rend des Abkühlens erleidet, desto gleichförmiger wird sein Ge-füge in der gewöhnlichen Temperatur sei»; die Anwesenheit frem-der Stoffe hat auf die Geschmeidigkeit immer einen nachtheiligenEinfluß, die Haltbarkeit wird bald vermehrt, bald vermindert, aberwie diese Wirkung auch sein mag, sie hängt in hohem Grade vonder Verbindungsart der beiden Bestandtheile ab.

§. 172. Man kann dabei drei Stufen unterscheiden (Einlei-tung §. 14).

1. Wo die Bestandtheile chemisch mit einander verbunden sind.

2. Wo sie physisch verbunden sind.

3. Wo sie bloß ein mechanisches Gemenge bilden.

Der erst.e Fall scheint bei dem Messing, bei gewissen Ku-pfer - Zinnlegirungen, beim Spiegeleisen einzutreten. DieseKörper verhalten sich ganz wie chemisch einfache. Der zweite Falltritt bei den isomorphen ein, wenn sie außer einer nahen Verwandt-schaft der Gestalt auch physisch und chemisch einander nahe stehen,z. B. Gold und Silber. Wo diese ein homogenes Gemisch bil-den, ähnlich dem, welches im kohlensauren Kalke mit dem Eisen undTalk statt findet, ist ihre Festigkeit dem Anscheine nach von der derchemisch einfachen Körper nicht verschieden, und die Legirung hateine Haltbarkeit, die zwischen der der Bestandtheile steht. Es istjedoch möglich, daß die Legirung dieser beiden Metalle zuweilenoder zum Theil auch an einer mechanischen Verbindungen bestehe,wie z. B. kohlensauren Kalk und Talk sowohl gemischt als gemengt seinkönnen, und dann gehören sie der dritte» und am häufigsten vor-kommenden Klasse an. In dieser ist der Körper nicht homogenund der Zusammenhang des einen Bestandtheils wird durch denandern gestört, selbst wenn dieser nur in kleinen Quantitäten vor-handen ist; daher auch der große Einfluß geringer Zusätze