Band 
[Theile 7–8.]
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Zäunen umgeben, welche allgemein verbreitet sindund für äußerst nützlich gehalten werden.

Indessen haben die Umzäunungen ihre Anhängerund ihre Tadler; die letzter» werfen ihnen vor, daßsie viel Platz wegnehmen, daß sie den Boden feuchterhalten, daß sie große ungleiche Schneehaufen ver-anlassen, daß sie die Pflanzschulen für das Unkrautseien, daß sie den Vögeln und den schädlichen Insek-ten einen Zufluchtsort gewähren, daß sie die Cultur,namentlich das Ackern hindern, daß sie die Verbin-dung auf den Feldern unterbrechen und zu Umwegennöthigen.

Auf der andern Seite haben aber die Umzäu-nungen unbestreitbare Vorzüge, deren Wichtigkeitdie meisten Landwirthe einsehen. Sie verwahrendie Felder vor dem Einfalle der Thiere und schützensie vor dem Mißbrauch des Weidegangs und desTriftrechts; sie gewähren einen Schutz für die Pflan-zen, vermehren die Wärme des Bodens und ver-ringern die schädliche Wirkung der Sonnenglut oderder kalten oder austrocknenden Winde, sie beschützendie Obstgärten gegen die Diebe, sie benehmen demLandwirthe die Sorge vor den zufälligen Verwü-stungen, welche seine Ernte beschädigen und seineArbeiten stören könnten, sie machen es ihm möglich,immer zu gelegener Zeit zu pflügen, zu säen undzu ernten. Die Erfahrung vieler Gegenden beweistdie größere Fruchtbarkeit der umzäunten Felder;der günstige Einfluß der Umzäunung auf die Ge-sundheit des Viehes, das man auf dem Weideplätzeernährt, ist noch beträchtlicher. In England bezahltman eine unvergleichbar höhere Rente für einen mitZäunen umgebenen Weideplatz und eine um so höhe-rere, je beschränkter die Umzäunungen sind. DerRaum, den die Zäune der Cultur entziehen, wirddurch das Holz, das man von ihnen erhält, reich-lich bezahlt. Alle diese Vortheile und noch viele