Band 
Erster Band.
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auf die interessanten Schilderungen, welche Sullyund d'Aubign« von diesen Herren entworfen haben,und auf die Anrede, welche Heinrich IV. an sie hielt,aufmerksam machen. „Sie erschienen mit einem Pompund mit einer Pracht, welche verursachten, daß manden Adel, die Militärpersonen und die andern Staats-glieder für nichts achtete. Diese Leute, von denenman sich einbildet, daß sie einen Geist voller Weisheitund Liebe für das gemeine Wohl, und jenen Eifer,womit die alten Gesetzgeber beseelt waren, mitbringenwürden, — diese Leute beschäftigen sich meistens damit,einen lächerlichen Lurus zu zeigen, und eine Wichtig-keit anzunehmen, welche denen, die Heller sehen, alsdas non plus nltr» der Erbärmlichkeit erscheinen."„Die Könige gebrauchen diese Art von Versammlungen,wenn ihnen die der Reichsstände zu langwierig, schwie-rig oder verdächtig sind. Der Zweck dieser kleinenStände war im I. 1596, Geld für den SpanischenKrieg zu bekommen." In dieser Versammlung sprachsie Heinrich IV. also an: „Ich habe Sie einberufen,meine Herren, nicht um blindlings meinen Wil-len zu billigen, wie es meine Vorfahrenübten, sondern um ihren Rath zu vernehmen, umihm zu trauen, um ihn zu befolgen."

Ludwig XI. berief im Jahre 1479, wie oben an-geführt wurde, Notablen ein, weil auf dem letztenReichstage von 1467 die Abgeordneten gebeten hatten,sie künftig nicht mehr zu versammeln. Er ließ sichhier von der Verpflichtung, die er im Vertrage vonPeronne und früher eingegangen hatte, lossprechen.