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Zweiter Band.
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an andere Mächte zahlte, um gegen Frankreich Kriegzu führen, gleichen doch jenen Mensche,,kaufen ziemlich.Man kann die Verfügungen des Wiener Congrefses überSachsen, Norwegen, Genua, Belgien, Luxemburg unddie Länder des linken Rheinufers gerade so gut, wiedie der Machte, welche vor Eröffnung des SpanischenSuccessionskriegs und nach dem Utrechtcr Frieden dieSpanische Monarchie, überall ohne die betheiligtenVölker auch nur einmal zu befragen, vertheilten, kühnunter dieser Rubrik begreifen, weil man „ihre Seelen"wie Waaren betrachtete, zahlte, abschätzte und als E i-genthum dieser Gewaltigen behandelte. Aberdie Völ-ker wurden darüber entrüstet und — schon jetzt zeigensich die Folgen dieser ungeheuren Anmaßungen, Macht-sprüche und Gewaltthaten in Belgien und werden sichzuvcrläßig künftig, bei günstigen Gelegenheiten, auch an-derwärts äußern. Die Minister, welche dadurch die

Fürsten viele ihrer Unterthanen an fremde Machte. Der Land-graf von Hessen-Caffel machte daraus eine eigene, schändliche Finanz-Spekulation. Er hatte im Oestreichischen Successtonskriege seineTruppen an England in Sold gegeben und später sich von Frank-reich bezahlen lassen, um sie wieder zurück zu nehmen: er gab imNord-Amerikanischen Kriege 12000 Mann an England, wofür er21,276,778 Thaler Blutgeld gezogen haben soll. (Hasse Gestal-tung Europa's, I- S. 310). Wenn es auch Verläumdung war,daß er einstmals bei einer Rechnung, die ihm der Brittische Com-miffär zustellte, ausgerufen: „verdammt! alle Kerls sind nurleicht verwundet"; so spricht doch selbst diese Verläumdungden tödtlichen Haß fühlender Seelen gegen diesen verruchten Men-schenhandel aus, dessen Erlös der „landesväterlichen" Kasse, ickweiß nicht zu welcher Art von Ausgaben, — zufloß.