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des Bauernkriegs und der Revolution in Neapel be-weiset, wie empfindlich es den Bürgern aller Stande,selbst der untersten, ist, von ihren Beamten, ihrenDienern, die Excellenzen eingeschlossen, herabwürdigend,mit Stolz und unhöflich behandelt, kaum mit.einer„gnädigen" Antwort beehrt zu werden; und die jüng-sten Begebenheiten lehren neuerdings, wohin diesführen kann. Gleichwohl bestehet dieser Zustand nochin den meisten Staaten Europa's, selbst in den kon-stitutionellen Landern Deutschlands, und auf eine Weise,daß man glauben sollte, der Bürgerstand sey nichtmehr blos für die Fürsten, sondern auch noch für dieStaatsdicner eingeführt. Der Kanzleistyl al-lein ist schon hinreichend, ein aufgeklärtes Volk zuentrüsten: glaubt man doch (außer Frankreich) im Zeit-alter der Feudalherren zu leben!
Endlich gehet aus den Thatsachen, welche das ersteKapitel dieser Abtheilung im Ueberblick dargestellt hat,besonders aus der Geschichte der Revolutionen derneuesten Zeiten hervor, daß letztere hauptsächlich dasProdukt des Kampfes (nicht gegen die Monar-chen, sondern) zwischen dem Bürgerstande undden privilegirten Ständen gewesen. DerGeist der Zeit mit dem Gesetze der Natur, der Re-ligion und selbst den Grundsätzen der katholischenKirche °) in Uebereinstimmung, fordert unbedingte
*) Der Pabst GregvriuL IX. verordnete: -tttenlleines gnoänou geueris, virtutum XobilitLS iäoneuni Oeovitorem , eo, »on ert psrroiisrum ipsiim.