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Zweiter Band.
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der Hofs- und Ministerial-Jntriguen ist die Regierungs-geschichte der Könige und der Staaten.

Endlich muß ich aufden Einfluß, welchen Partei-geist und die daraus entspringenden Absichten derbevorrechteten Stände auf Minister und Höflingeäußern, aufmerksam machen.'

Der Usurpator Erom well (wie einst Cäsar) fandSchmeichler, welche ihn aufmunterten, die Krone, die'er von dem Haupte Carl's gerissen, auf das seinige zusetzen, in der teufelischen Absicht, damit er dadurchseinen Fall vorbereiten möchte. Cromwell, — sollteer auch in der That (was ich an ihm, wie an Cäsar,weil sie gcschcidte Männer waren, sehr bezweifle) auf denKönigstitel lüstern gewesen seyn, — war doch wenig-stens klug genug, der Schlinge, die ihm falsche Freundelegten, zu entgehen. Eben so hatten die UmgebungenNapoleon's seine natürliche Neigung, durch Groß-thaten sich die Unsterblichkeit zu erringen, benutzt, umihn zum Spanischen, und endlich gar zum RussischenKriege zu bewegen, wodurch er die Anzahl seiner bis-herigen Feinde vermehrte und seine nächsten Blutsver-wandten in solche verwandelte. Der Bruder und dieUmgebungen Ludwig's XVIII. oder ihre Creaturcn,die Jesuiten und Ultra's, ließen die Protestantenim südlichen Frankreich morden und erdichteten Ver-schwörungen, um den König in Angst und Schreckenzu versetzen, schickten geheime Noten an fremde Monar-chen, und bewirkten endlich gegen die allgemeine Stimmeder Nation und gegen den Rath aller Verständigen dieInvasion in Spanien mit allen den namen- und