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Zweiter Band.
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Beide Quellen des Mißvergnügens und der Erbitterungbestehen schon seit Abschluß des Westfälischen Friedensin Deutschland, das heißt, seitdem die Fürsten wahreSouveräne geworden sind: aber sie haben sich besondersseit dem Kriege gegen Napoleon gezeigt, stärkten sichnach dessen völliger Niederlage immer mehr und mehr,weil der Grund zur Errichtung so vieler und kostspie-liger Heere nicht mehr vorhanden war, und wurdenzu einem reißenden Strome, als die Völker in denInvasionen fremder Truppen in Italien und Spanienden direkten Zweck der großen Mächte vor Augen sahen.

Nach der Wiedererscheinung Napoleon's von derInsel Elba schien es allerdings im Interesse dieserMächte zu seyn, immer noch eine große Militärmachtauf den Beinen zu erhalten. Frankreich war zwarbesiegt, aber nicht überwunden z die Armee an der Loire,die Freiwilligen in Paris und in allen Orten des Reichsund der Geist der Nation waren mächtige und gefähr-liche Gegner der Alliirten; ein Hauch von dem, deralle Monarchen, und mehrmals, zum Frieden gezwungenhatte, konnte ihre Lage sehr gefährden, und das Land nährteauch sonst eine unendliche Masse von Brennstoff. DieFurcht vor Wiedererstehung des mit dem Blute vonMillionen und unendlichen Aufopferungen vernichteten

*) Beispiele gibt Eichhorn in der Deutschen Staats- undRechtsgeschichte IV., tz. sgg. Besonders benutzten sie ihre Kriegs-macht gegen Städte, die theils wirklich frei waren, theils nochsich frei zu machen suchten. So Münster, Erkürt, Magdeburg >c.S- Heinrich'« Reichsgesch. VII., Seite 84.