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Zweiter Band.
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mehr haben eben diese Besorgnisse der Völker die Be-sorgnisse der Monarchen vermehrt und — sonderbareWege.der Vorsehung! — die Gefahren von den Thronenzu entfernen, ward das Mittel, sie ihnen näherzu bringen.

Drittens verleitet das Interesse Vieler, sonderlichder adeligen Geschlechter, das blendende Elend einesStandes, den die Jugend nur nach Uniform und äu-ßerem Scheine beurtheilt, und die Leichtigkeit, ohneKenntnisse erwerben zu müssen, ohne Verdienste zu be-sitzen, von Jugend auf sich in Quiescenz zu setzen, denDamen gefällig zu seyn, von ihnen beliebäugelt zu wer-den, und bei dem Allem dennoch eine ehrenvolle Stelleim gesellschaftlichen Leben einzunehmen: — diese leichtzu erringende Vortheile des Militärstandes verleiten einebedeutende Menschenmenge, ihn zu wählen, und eineandere Classe von vielem Einflüsse sucht die Fürsten zuAufstellung einer großen Heeresmacht zu bewegen. Da-durch entstehet nun auch ein weiterer Widerstreit zwi-schen dem Volke, das, einer Seits, nichts von den Kostender Unterhaltung wissen will, anderer Seits durch denBeweggrund, es durch seine eignen Brüder und Söhneim Zaume halten zu lassen, erbittert ist, und der Re-gierung, den Umgebungen der Fürsten und demMilitär selbst: — eine höchstgefährliche Spaltung inZeiten der Noth!

Zu diesen Gründen, welche die von den Cabinettenin Anwendung gebrachte Maßregel, durch Kanonen,Bajonette und Reiter die Völker im blinden Gehorsamezu erhalten, für die Throne schon ohnehin so sehr ge-