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Zweiter Band.
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den Ränke» der Höfe und den Leidenschaften weiterenSpielraum gegeben und große Stürme aufgeregt. Sohat der gesetzlose Kriegszustand des Lehnwesens nurden Ort verändert." Ein gerechter Fürst bedarf keinerSoldaten, um sich gegen sein Volk, seine Kinder, inSicherheit zu setzen; und der ungerechte Fürst findetfürder keine Stütze mehr in Söldlingen.

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Allianzen.

Die jüngste Zeit liefert uns zwei Beispiele vonmächtigen Allianzen, die zur Unterdrückung aller Em-pörungen der Völker gegen ihre Regierungen geschlossenwurden: die heilige Allianz und die Deutsche Bun-desverfassung. Ob dadurch der verausgesetzte Zweckerreicht werde? ob sie dauerhaft seyn werden? sindFragen, die sich am sichersten aus der Erfahrung undder Geschichte über die Wirkungen früherer Allianzenbeantworten lassen, welche aber keinen günstigen Erfolgankündigen. Geschichte und Erfahrung lehren vielmehr,daß alle Verbindungen von Mächten, welcher Art sie,welches ihr Zweck gewesen, entweder bald aufgelösetwurden, ohne das Ziel zu erreichen, oder gar entgegen-gesetzte Resultate hervorbrachten, und Richtungen nah-men, welche die Stifter gar nicht ahneten noch auch zuverhüten vermochten: oft gewannen sogar die (Völker,Staaten oder Monarchen), gegen welche sie errichtetworden waren. Ich will nur einige solcher Allianzenin Erinnerung bringen.

Die berühmte Liguc von Cambray (1508) zwi-