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Zweiter Band.
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Verbündeten schon fünf Jahre spater, alliirte sich mitHeinrich II. von Frankreich gegen ihn, und befördertenun die Sache der Protestanten.

Das Bündniß Wilhelm's IH. von England mitOestreich und den Niederlanden gegen Ludwig X!V.wegen der Spanischen Erbfolge hatte zwar den glück-lichsten Fortgang; aber der Tod eines der verbündetenMonarchen und die beleidigte Eitelkeit einer Frau führteneine völlig veränderte Politik und den Utrechter Friedenherbei, der doch wahrlich! nicht im Willen der Alliirtenlag, als sie den Bund schloffen, und noch weniger inder Folge, als sie den König Ludwig zu den demüthi-gendsten Anerbietungen gezwungen und diese sogar mitUebermuth verworfen hatten.

Die treulosen Allianzen unter den mächtigsten Po-tentaten gegen Maria Theresia, "') trotz den an-

Die Treulosigkeit Frankreichs ist besonders auffallend. ImWiener Frieden vom Nov. 1738 garantirte es die pragmatischeSanction Carl's VI. Nach dessen Tode verbündete es sich mitBayern und sicherte ihm die Kaiserwürde und Oestreichische» Län-der zu. erweiterte das Bündniß mit Spanien. Preußen. Po-len. Sardinien und Neapel, und,verleitete Schweden, Ruß-land den Krieg anzukündigen, damin diese Macht nicht OestreichsMvnarchin zu Hülfe kommen könne. Als Maria Theresia überdie schamlose Verletzung des Vertrags bei dem Cardinal Fleurysich beschwerte, entschuldigte sich derselbe eben so schamlos damit,„daß die pragmatische Sanction die Clausel „Es pracssuüiclotertii" voraussetze: Frankreich habe durch seine Garantie derpragmatischen Sanction die gerechten^ Ansprüche Bayerns nichtdenachtheiligen wollen." t^or/r Tableau clsL Involution! cisINuroxe, stellt, ös 1807) T. III., x. 30.

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