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Dritter Band. [Specielle Arzneymittellehre. Fortsetzung.]
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iz® Dritte Classe. Sauerstofflge Arzneymittel.

den, so können wir ihre Natur nicht erklären, oder sieunter keinen hohem Begriff ffibsumiren, als durch Ver«gleichung mit dem Resultate dynamischer Naturforschungund durch Subsumtion unter die allgemeinsten Naturkräf»tt» Wenn wir nun durch analytische Naturforschung zukeinem höhern Standpunkte geleitet werden können, alswo jede Erscheinung als das Produkt des Constictes zwey-er entgegengesetzter Thätigkeiten sich darstellt, welche wirals verschicdne Richtungen einfacher Bewegung, mithinals expandirende und contrahirende Thätigkeiten bezeich-nen: so muß, wenn wir den Sauerstoff auf diese allge-meinsten und höchsten Naturkräfte beziehen, derselbe alsder Auedruck und das Produkt der contrahirenden oderccntripetalen Thätigkeit anerkannt werden. Bey jählin-gcr Verbindung des Sauerstoffes mit brennbaren Kör-pern, oder beym Verbrennen entwickelt sich Wärme undLicht, zwey Erscheinungen, in welchen offenbar die höch-ste Expansion sich darstellt, welche also alich durchausnicht für gleichartig mit dem Sauerstoffe, oder für Pro-dukte desselben angesehen werden können. Die allge-meinsten Gesetze der Erzeugung von Wärme und Licht er-läutern diese Erscheinung: wenn nämlich in dem Con-flicte expandirender und contrahirender Thätigkeiten Letz-tere die Oberhand behält, so stellt sich Erstere, ehe sievöllig gebunden wird, noch in höchster Freyheit und Ent-wickelung als Licht und Wärme dar. Die sauer-stofstgen Mittel lösen sich übrigens fast durchgängig inWasser auf, da hingegen die brennstoffigen großentheilsin Wasser unauflöslich sind.