Erste Abtheilung. Mit gemischter Grundlage. 16 5
Man stößt die Krystallen gröblich und laßt sie in derSonnenwarmc oder in der Osenwärmc so lange liegen,bis sie zu einem völlig trocknen Pulver zerfallen sind.
IV. Das schweftlsaure Natrum würkt auf denhöhern Organismus weniger schwächend, als das salpe-tcrsaure Kali, und läßt sich daher eher in großen Dosenreichen, so daß es Laxircn bewürkt.
VI. i) Man gebraucht es bey Asthenie derCchleimabsonpernden Flache dcö Darmcanals und ga-strischen Unreinigkeiten, Verschleimung und Torpiditätder Gefäßcndcn, entweder in ganz kleinen Dosen alsDigestivmittel, um die Secrcrion der Darmsafte unddie Verdauung wieder zu ihrer Norm zurückzuführenund den Stuhlgang einigermaaßen zu befördern; oderin großen Gaben, als Laxirmittel.' In letztrer Absichtgebraucht man es bey allen Verstopfungen, gastrischenUnreinigkeiten, ferner wo man dieSaftemasse vermin-. dern und die Wucherung der Bildungskrast beschränkenwill, z. B. bey Haukausschlägen gesiindcr und vollblüti-ger Subjecte rc., wo nicht große Schwache, sondernvielmehr ein sthenischer Zustand vorhanden ist.
2) Auch gebraucht man es gegen Darmwürmer.Man läßt z. B. alle Abende eine Tasse voll von der Auf-lösung trinken und am Tage dazwischen von bcrTinctn-ra aromatica acida nehmen: es wird dadurch die Se-cretion in dem Darmcanale regulirt und der Wurm-schleim fortgeschafft.
z) Endlich kann es auch gebraucht werden, um dieThätigkeit des Arteriensystems herabzusiimmen: jedochsteht es hier dem falpetersauren Kali bey weitem nach.