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Dritter Band. [Specielle Arzneymittellehre. Fortsetzung.]
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Erste Abtheilung. Mit gemischter Grundlage. r 7 7

undienlich: vorzüglich seht man es andern Purgirmittelnzu, z. B. dem Rhabarber.

VII. Will man dadurch blos erregend würken, sogiebt man es täglich einigemal zu einer bis zwey Drach-men. Will man dadurch Laxiren erregen, so giebt manes zu einer halben bis ganzen Unze.

Man giebt es nur in der wässerigen Auflösung:bey bedeutenden Stockungen anfangs mit Honig undSpieöglaöweinstein, nachmals mit bittern Extrakten undaromatischen Wassern, endlich mit einem Ehinaabsude.

§. 6 l 2 .

E » t b e h r l t ch.

Kali-natrum tartaricum, Tartarus natronatus,Soda tartarisata, Sal polychreslum Seignette, SalRocliellense s. Rupellense , weinsteinsauresKa-li-Natrum, Sejgnettesalz, besteht aus großen,weißen, durchsichtigen, sechs. bis achtstitigen Krystallenmit rechtwinklichten, abgestumpften Endspitzen, vonmäßig scharfem, salzigem, etwas bittrem Geschmacke.Es besteht aus Natrum, aus Kali und Weinstein-säure. Es löset sich in gleichen Theilen kochendem undvier Theilen kaltem Wasser auf, ist aber in Alkohol nichtauflöslich. Durch Säuren und saure Pflanzensäfte, s»wie durch schwefelsaure Bittererde wird es zersetzt. Umes zu bereiten, löset man kohlensaures Natrum in achtTheilen kochendem Wasser auf, bringt die FlüssigkeitM einem zinnernen Gefäße zum Kochen, und setzt sovielgereinigten Weinstein hinzu, als zur vollkommnen Sät-kigung erfordert wird, seihet sie durch, dampft st« bisDritter Theil. M