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Dritter Band. [Specielle Arzneymittellehre. Fortsetzung.]
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Erste Abtheilung. Mit gemischter Grundlage. »8z

rapeutischcr Hinsicht den rein ammonialischcn Mittelnsich nähert. Es erregt Haut oder Nieren, je nachdemman durch warmes oder kühles Verhalten seine Würk-famkeit auf dieses oder jenes Organ leitet. Zugleich 6e*würfe es in starken Gaben bisweilen Laxiren.

V. Man gebraucht es vornänilich als ein Erre-gungsmittel der Haut, welches stüchtig ist, schnell würkt,die Thätigkeit in den schleimabsonderndcn Flächen ver-mehrt, zugleich auch einen ganz gelinden Reiz für dasNervensystem abgicbt und nicht erhitzt. Besonders wirdes benutzt in denjenigen Fällen, wo die Hautauödünstungzu vermehren ist, ohne daß weder eine bedeutende Sche-ute, noch eine große Asthcnic vorhanden ist.

VI. i) Bey der Synocha giebt man es in deutZeitpunkte, wo dieSthenie nachzulassen beginnt und eineKrisis durch den Schweiß bevorsteht. Bey einem ge-linden Typhus, wo Symptoine von Colliquation mitSymptomen örtlich vermehrter Erregung complicirt sind,gebraucht man es in der ersten Periode.

2 ) Bey Entzündungen, wo die Wiederherstellungder Hautausdünstung einen wesentlichen Theil des Heil-planes ausmacht, also bey Katarrhen, katarrhalischenHalsentzündungen, Katarrhalfiebcrn und bey katarrha-lischen Beschwerden zahnender Kinder; ferner bey roth-laufartigen Entzündungen und endlich bey rheumatischenFiebern gebraucht man dieses Mittel unter den angezeig-ten Bedingungen, wo nämlich die Sthcnie zum Theilvorüber gegangen ist, die Asthenie auf der andern Seitenoch nicht zu hoch gestiegen ist und eine Krisis durch Aus-