Erste Abtheilung. Mit gemischter Grundlage. i87
giebt es das gewöhnlichste und reinste Mittel zu Beför-derung der Verdauungjab, da es blos die Thätigkeit derschleimabsondernden Arkerienendcn verstärkt, ohne dashöhere Nerven - oder Muskelsystem zu reizen, In star-kcr Quantität auf einmal genommen, bewürkt es Hitzeim Magen und Durst, kurz einen sthenischcn Zustandder Arseriencnden, mit welchen es in Berührung gekom?nren ist. Wird es anhaltend in großen Quantitäten ge-nommen, so bewürkt es Ueberreizung dieser Gefäße undscorbutischen Zustand, wenn anders die übrigen Einwür-kungen damit übereinstimmen,
VI. i) Als Reizmittel für die Arterienenden desDarmcanalö gebraucht man es bey Verschleimung undgastrischen Unreinigkeiten: cS ist das einfachste und wohl-feilste Digesiivmittel.
2 ) Aeußerlich wendet man es an als Reiz derHautgefäße.
a) Als allgemeines Reizmittel gebraucht man erbey Asphyxie, indem man z. B. Ertrunkene oder Er-frorne mit der concentrirten Austösung wascht und starkreibt. Beym Schlagflussc giebt man es bisweilen auchim Klystiere.
k>) Bey asthenischen Entzündungen, z. B. leichtenVerbrennungen, bey Quetschungen und Sugillakionen,macht man kalte Bähungen mit der Auflösung.
c) Es würkt auch auf die Haut, als Secretions»«rgan: das Waschen mit Salzwasser verhütet die An-steckung von der Kratze und ähnlichen Hautausschlägen._
Bißwunden von wüthenden Thieren reinigt man mit