rich Vll. zu Zürich ei», und unterschrieb dessen Spruch für St. Gallen. 3>n 3.1309 war sein Ansehen schon so groß, daß seines Vaters Bruder, Graf Hugo vonMontfort-Tettnaug für seinen einzigen schon erwachsenen Sohn Wilhelm nicht bessersorgen zu können glaubte, als daß er diesen seinen Neffen, Hugo von Bregenz, zumMiterben des letzter» einsetzte; so , daß beide nach seinem Tode Tettnang re. gemein-schaftlich besitzen sollten. Graf Wilhelm erkannte auch die Vortheile dieser Verbin-dung, so daß er nach seines Vaters Tode, den 5. December 1309 dem GrasenHugo von Bregenz sein ganzes väterliches Erbe unter gewißen Bestimmungen über-ließ (S. §. 8). Um diese Zeit im Jahr 1311 kaufte Graf Hugo dem RitterMarquard von Sehellenberg die Burg Stauffen mit der Pfarre daselbst und denZngehördeu um 630 Mrk. Silber ab^). In dem Kampfe welcher nach dem TodsKaiser Heinrichs Vll., zwischen den beiden erwählten Kaisern Friedrich von Oestreichund Ludwig von Baiern, entstand, nahm Graf Hugo des ersteren Parthei. We-nigstens verpfändeten die Herzoge Leopold unv Heinrich von Oestreich, dem GrafenRudolf von Montfort-Feldkirch, Domprobst zu Chur, und seinem Vetter Hugo(die Urkunde hat irrig seinen Bruderssohn) im Lager vor Augsburg, im Jahr 1315ihre Stadt Mengen um 700 Mrk. S. mit dem, daß Hugo und Rudolf jährlich 70Mrk. Silber aus dieser ihrer Vfandschaft beziehen sollten; später (wahrscheinlichim Jahr 1318) verpfändete Kaiser Friedrich selbst dem Grafen Hugo die Stadt undGrafschaft Leutkirch. Noch im Jahr 1325, war Graf Hugo einer der Hauptan-hänger der östr. Herzogen gegen Ludwig, wie dann letzterer in der bekannten Ueberein-kunft zwischen ihm und dem gefangenen Kaiser Friedrich, geschlossen zu Trausnitz den13. März 1325 ausdrücklich verlangte, daß Gr. Hugo von Bregenz, Gr. Albrechtvon Werdenberg (Heiligenberg) und noch andere benannte Fürsten und Grafen sichmit Leib und Gut, eidlich und urkundlich verbinden sollten, den Herren Friedrich unddessen Brüder, zur Erfüllung der in der Uebcreinkunft gestellten Bedingungen anzu-halten. Zwar gerieth Graf Hugo mit den östr. Herzogen in Streit welcher aberbald wieder beigelegt wurde, indem Herzog Leopold zu Ravensbnrg den 13. Dec.1321 beurkundet, GrafHugo habe eidlich versprochen, bis Lichtmeß folgenden Jahresallen Schaden zu vergüten, den er nach Aussöhnung mit dem Herzoge angerichtethabe, auch verspricht Graf Hugo den 15. Dezember 1322 zu Ulm, dem Herz.Leopold und dessen Brüder gegen den Ludwig dem Baier beizustchen und letzten»die Burg Gutenberg mit 600 Mrk. Silber auslösen zu lassen. Später nahm aberGraf Hugo , wie sein Vetter Graf Wilhelm von Montfort Tettnang thätigen An-theil an den folgenden kriegerischen Ereignissen und zwar gegen die östr. Prinzen.
') Direkt, v. Raffer Wappen der Städte rc. S. 2S nach einer Urkunde die Nr. Zerranführt.