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Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg : ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs / von Dr. J.N. Vanotti
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Nr.

79. 1361. am Montag nach Kreuzerfindung. Gr. Heinrich von Montfort-Tett-

nang reversirt sich gegen den Gr. Albrecht von Werdenberg und Hugo,dessen Sohn, daß er ihnen die erhaltene Pfandschaft der Stadt Altstet-ten und der Kelnhöfe daselbst gegen die Bezahlung von 1400 As Konst.W. wieder einräumen wolle. Fürstl. fürstenb. Arch.

80. 1362. 11. März, verkauft Gr. Rudolf von Montfort in Feldkirch um 32 As

hlr. an den Abbt Johann zu St. Johann im Thurthal zwei Güter zuFröwis. St. Galler -Arch.

81. 1362. am Monrag nach Pelagiustag zu Appenzell versprechen die 4 Brüder

v. Ramschwag, daß, nachdem sie mit Gottes Hülfe die Burg Blatten,welche ihnen der Graf Albrecht von Werdenberg widerrechtlich vorent-halten habe, wieder erobert hätten, sie nun dieselbe als Burgmannender Abbtei St. Gallen inne haben wollten. St. Galler Urk.

82. 1362. 28. Juni. Die Grafen von Fürstenberg geloben dem Gr. Rudolf von

Montfort zu Felrkirch, die ihm verpfändete Feste Tasters wieder lösenzu lassen. K. k. Wien. Arch.

83. 1363. am Donnerstag nach dem Sonntag kominiscoro zu Nürnberg. K.

Karl IV. gestattet dem Gr. Albrecht, dem alten, und dem Gr. Albrecht,dem jungen und ihren Kindern, die Stadt Altstetten, die Kelnhöfe da-selbst, so wie die zu Bernang und Marbach, so sie als Reichspfandschaftinne haben, deredlen Agnesen, des Gr. Albrechten des Jüngern ehli-chen Wirtinen, unser lieben Mumen" um 1300 As Pf. als Wittumverschreiben zu dürfen. Fürstl. fürstenb. Arch.

84. 1363. 24. Novbr. Abbt Johann zu St. Johann im Thurthal überläßt dem

Gr. Albrecht dem ältern, Gr. Albrecht dem jünger» und des letzter»Sohn, Gr. Hugo von Werdenberg die Kastenvogtei über sein Kloster.Fürstl. fürstenb. Arch.

85. 1364. 11. März zu Konstanz. Obige drei Grafen von Werdenberg bekennen,

von dem Gr. Friedrich von Toggenburg noch weitere 400 As (Konst.)erhalten zu haben und schlagen sie zu der Summe, um welche ihm Riet-berg verpfändet ist. St. Galler Stifts - Arch.

86. 1367. Dienstag nach Lichtmeß zu Scheer Gr. Wilhelm von Montfort und

dessen Sohn, Gr. Wilhelm zu Montfort in Bregen; verpfänden demGr. Eberhard von Würtemberg für 11000 U hlr. die niedere Burgund Stadt Haigerloch, die Stadt Ebingen u. s. w., welche des jüngernGr. Wilhelm Gemahlin und ihr Bruder Gr. Hugo, beide des älternGr. Hugo v. Hohenberg Kinder, von ihrer Mutter, der Gräf. Ursula,