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Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg : ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs / von Dr. J.N. Vanotti
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Friedrich von Oettingen und deS Gr. HanS von Helfenstein, obigervon Oettingen Schwestersohn, verlesen habe, clcl. Freitag vor Niklaus-tag 1422, nach welchem sie auf ihre väterliche und mütterliche Erb-schaft verzichten dürfe, worauf sie auch, unter dem Beistand ihres Ge-richsvogtes, des Gr. Rudolf v. Sulz, des ältern, auf diese zu Gun-sten ihrer vier Bruder verzichtete. F. Sigm. Arch.

194. 1423. Herzog Albrecht von Oestreich und der Abbt zu St. Lambert bewilli-

gen, daß Gr. Hermann, des Gr. Ulrich sel. von Montfort-Bregenzund Pfannenberg Sohn und des Gr. Hugo Enkel, so wie Gr. Ste-phan der ältere von Montfort, Gr. Hugos Sohn, da beide noch min-derjährig, erst nach 7 Jahren ihre öüerr. und Klosterlehen empfangendürfen, was ihnen bis zu ihrer Volljährigkeit (im I. 1426) auch K.Sigismund für ihre ungarischen Lehen gestattet. Mtf. Urk.-Buch.

195. 1424. 12. März zu Bregenz. Elisabeth, Tochter des Gr. Wilhelm von

Montfort zu Bregenz sel. und Frau des Markgrafen Wilhelm zuHochberg, ertheilt der Stadt -Bregenz mehrere Freiheiten und Privi-legien. S. oben. Aus dem Breg. Stadtarch.

196". 1425. 2. März. Vereinigung der Markgräfin Elisabeth von Hochberg, geb.

Gräf von Montf.-Breg. und des Gr. Hansen von Lupfen, als Ger-haben, daß sie die Grafen Hugo, Rudolf und Wilhelm von Montfortnicht mehr zur Herrschaft Bregenz wollen gelangen lassen. Wiener'Archiv.

I96d. 1425. am Freitag nach St. Valentinstag (17. Febr.) auf der Reichsstraßebei Wangen. Fölckh Seyfriedt, frei Landrichter auf der LeutkircherHaid und der Bürs erkennt auf die im Namen des Johann, Gr. vonLupfen zu Stülingen, und Hrn. zu Hohenarkh vorgebrachte Klagegegen den Tölzer von Schellenberg, weil letztere Aechter, so zu Bre-genz gesessen, vor das Landgericht gezogen habe, daß der Stadt Bre-genz ihre dießfallstgen k. k. Privilegien von 1408 und 1413 unver-kümmert bleiben sollen. Stadt Breg. Arch.

197. 1426. 14. Juli. Verschreibung der Anna von Neuhaus, verwittwete Gräf.

von Montfort an die Herzoge von Oestreich, daß sie mit ihren Festendenselben gewärtig feie, und ihr Sohn und Enkel diese Niemandenohne Vorwiffen Herzog Friedrichs von Oestreich übergeben sollen.Wien. Arch.

198. 1426. 14. Juli. Verschreibung derselben, nach welcher auf den Fall, daß

ihr Sohn und Enkel ohne Erben sterben sollten, noch zu ihren Leb-