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300. 1483. 23. März zu Wien, belehnt Kaiser Friederich die Bruder Georg,
Ulrich und Hugo, Grafen von Werdenberg, mit Sigmaringen, alseinem Reichslehen. Der Umfang dieser Herrschaft ist beschrieben.F. fürstb. Arch.
301. 1483. Bischof Otto von Konstanz verkauft an obige drei Brüder, Grafen v.
Werdenberg um 2000 st. die Dörfer Oberstggingen und Teggenhau-sen. St. Gall. St.-Arch.
302. 1483. 2. Januar zu Rapperswyl, verkauft Gr. Georg von Werdenberg
an die 7 Kantone: Zürich, Luzern, Uri, Schwyz, ob und nid demKernwald, Zug, dem äußern Amt und Glarus die Grafschaft Sar-gans um 13,000 alles italiger Gulden, gut von Gold, wie er, und„unser Bruder Wilhelm, auch unser Schwager von Sunnenberg,dieselbe Grafschafft bisher besetzen." St. Gall. Kant. Arch.
303. 1483. 13. Febr. Revers Gr. Hugos von Montfort-Bregenz, welchem Kai-
ser Friedrich im Namen seiner 4 jüngern Brüder die Regierung desihnen gehörigen Antheils der Herrschaft Bregenz übertragen hat.Wien. Arch.
304. 1485. Dienstag nach Bartholomä zu Heilbronn. Heirathsabrede zwischen
Erasmus Schenk von Erbach und Elisabeth, Tochter des Gr. Georgvon Werdenberg. F. fürstb. Arch.
305. 1486. 14. Dezbr. zu Speyer- Kaiser Friedrich ertheilt dem Gr. Georg von
Werdenberg die Vollmacht, die bewilligten, noch rückständigen Kriegs-beiträge zum Kriege gegen den König Mathias von Ungarn von denBischöfen in Chur und Konstanz, den Prälaten von St. Gallen, Rei-chenau, Salem, Weingarten, Petershausen, Kreuzlingen, Weisenau,Schustenried, Roth, Mm, St. Masten, Roggenburg, Ochsenhausen,Zwifalten, Elchingen und Pfeffers und dem Landcomnienthur des'deutschen Ordens zu erheben. F. fürstb. Arch
306. Gr. Georg von Werdenberg entlehnt laut Urkunde vom Montag nachLbto midi 1472 unter der Mitbürgschaft des Mang von Hohen-eichen, des Erbmarschall, des Ernst von Melden, Vogts zu Dillingen,des Ulrich Burggraf, Pfleger zu Günzburg und Dietrich v. Menin-gen, Vogts zu Aislingen, von Georg von Villenbach und dessen Ehe-frau, Kuncgund von Sperwerseck 1000 st. rhn.z desgleichen I500st-von Ursula, Frau ves Anvreas von Gültlingen im I. 1481; endlichvon Ott Heinrich von Lauterbach 1000 st. im Jahre 1488. Frstl.Sigm. Arch.