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Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg : ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs / von Dr. J.N. Vanotti
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Nr.

327. 1510. 23. Mai zu Augsburg. Kaiser Mar gibt dem Gr. Johann von Wer-

denberg, seinem Rathe, ein Drittel der Herrschaft Vaduz und Bln-menegg, welche nach dem Abgänge der Familie von Brandis demReiche Heimgefallen und von dem Kaiser dem Herzog Karl von Oestreichund dem Johann von Konigseck geliehen worden waren mit dem, daßsodann Gr. Johann von seinen Erbansprüchen abstehe. F f. Archiv.

328. 1510. am Mittwoch vor Veitstag. Gr. Wolfgang und sein Sohn, Karl

Wolfgang von Oettingen, Christoph Schenk von Limpurg, Wolfgangvon Honburg zu Krauchenwies, Ritter, und Eberhard Jungmaiervon Trülfingen errichten zu Ulm einen Vertrag und Theilung zwischenden Brüdern Johann, Christoph und Felir, Grasen zu Werdenberg.Ersterer erhält Trochtelfingen und Jungnau, angeschlagen zu 990 st.,Christes und Felir dagegen Heiligsnberg zu 2200 st. und Sigmarin-gen zu 2100 st. angeschlagen. Fürstl. fürstenb. Archiv.

329. 1510. 8. Juni zu Augsburg. Kaiser Mari. weist dem Gr. Johann von

Werdenberg für die Abtretung des Umgeldes in Waidenhofen sowiefür seine Dienste auf die Zeit seines Lebens 300 st. jährlich als Pro-vision auf das Vizthumamt zu Oestreich unter der Ens an. Fürstl.fürstenb. Archiv.

330. 1510. am Montag nach Veitstag. Gr. Felir von Werdenberg überläßt

weil wir sonst und an andern Orten genugsam und wol versehensind," seinem Bruder Christophniemand zue schmach, nachtail, oderKntgelrnus, sonnder allain rechter, sonderlicher, brüderlicherTrum und Lieb, so wir zu gemelrem unsern lieben Brueder Gr. Chri-stoffen tragen, och den Guthauten und bruederliche Hilff und Frunt-schafften" alle die Herrschaften, die in obiger Theilung (Nr. 308)ihm zugefallen Ware». Mitstgelt Ritter Wolfgang von Honburg zuKrauchenwies. Fürstl. Fürstenb. Archiv.

331. 1512. am Samstag nach Luzientag vertragen Erhard Freih. v. Gundelfingen,

Wolf von Honburg und Eberhard Jungnauer den Gr. Johann vonWerdenberg mit seinen Brüdern Christoph und Felir dahin, daß derGr. Johann Jungnau und Trochtelfingen mit den Gülten zu Bettrin-gen und Hochenberg, dazu jährlich an Geld 770 st. erhalten soll,auch an den Schulden rc., welche auf den Herrschaften Heiligenbergund Sigmaringen haften, nichts zu zahlen habe. F. fürstenb. Archiv.

332. 1513. Am Samstag nach Christi Himmelfahrt versichert Gr. Johann von

Werdenberg mit Zustimmung seiner beiden Bruder das Heirathsgnt