Buch 
Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg : ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs / von Dr. J.N. Vanotti
Seite
570
JPEG-Download
 

570

allen unsern Nöten, also das sie uns unsre Ambtlüte unsre Diener und die unsernungeverlich daryn und darnss lasten sollen, als dick uns des not Geschicht one allegeverde, wenne sie des von uns und unnsern geswornen reten oder geswornen Ambt-lüten oder mit unfern offenn briefen ermannt werdent, doch uff unser Costen undschaden, also das sie der kost deheinen schaden haben sollen, und In ouch die vorge-nannt vestinnen und Stelle, von den unsern nit entwert sollen werden die Wyle siees innhabent in der Masse als vorgeschriben stet, one alle Arglist und one alle Ge-verde, wie ouch der yendert litte oder Gute von den vorgeschriben Herschafften ver-setzt, die mag vorgenannt unser Ohem oder sin Erben zu den vorgenannten Lutenoder guten wol losen umb das Gellt, darumbe es denne versetzt wäre, Doch das sieuns und unser Erben des Balles und ouch der Losunge darumbe ouch gepunden undgehorsam sin sollen, doch umb das Gellt als sie es denne gelöst hetten ungeverlichen.Ouch sollen wir unsern egenannnten Oheim Grafen Eberharten von Werdembergund sin Erben von den vorgenannten Luten und Guten getrnlich hanthaben und ver-sprechen zu den rechten, als ander die unnsern ungeverlichen. Was ouch der obge-nannt unser Ohem Graf Eberhart von Werdemberg Ambtlüte, Burklüte, Turnlüteuff den vorgenannten Vestinen Sigmaringen Burg und Etat, und ze Beringen derBurg und Etat jetzo gesetzt helle, oder füro satzte, die sollent allewegen zu den hei-ligen swörn, uns unsern Erben und unsre Herrschafft zu Wirttemberg mit den vor-genannten Burgen Stellen Luten und guten gewertig und gehorsam ze finde ob eszesalle keine, das unser vorgenannte Ohem Graf Eberhard von Werdenberg, oneelichs libserben das Knaben weren, abgienge, und ouch von des offenn Hufs und allesdas was, das davor geschriben stet, getrnlich one alle Arglist und one alle Geverde,und des ze Urkunt, so geben wir dem vorgenannten unserm lieben Ohem GrafenEberhart von Werdemberg, und sinen Erben disen Brief besigellten mit unserm eigenanhangenden Jnsigl, und haben dortzu gebeten, unser liebe getrewe Graf Rudolffenvon Sulltz den eltern, Hr. Legen von Hurnheim und Wernhern Nothafften, unsreHofmeister, ritter, das ir jeglichen sin eigen Jnsigl zu dem unsern gehenkt hat andisen Briefe zu einem waren gezncknusse aller vorgeschriben fachen. Wire die vor-genannten Graf Rudolfs von Sulltz der elter, Hr. Legen von Hurnhein, und Wer-ner Nothafft Ritter verichen offenlich mit disem Briefs, das wir by allen vorgeschri-ben fachen gewesen syen, und des alles zu einem waren Gezucknusse aller der vorge-schriben fache, hat unnser jeglicher sin eigen Jnsigl gehenkt an diese Brieve der gebenist ze Stutgarten an dem nehsten Donstag stach dem heiligen Ewichtag, do man zaltvon Christs gepurt, druizehenhundert Jar, und dornach in dem nun und NunzigstenJare. (1399.)