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Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg : ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs / von Dr. J.N. Vanotti
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mer lösen oder zu löse» haben söllen noch wollen sunder sie und ir erben sollen dasfüro innhaben nutzen uleßen besessen und entsetzen damit tun und lassen als mit iremeigen gut öne unser erben und aller menglichs von unsern wegen irrung und inträgalles öne alle geverde und als die von Werdemberg sorg Hand das die hertzogen vonOsterrich von ^den Sigmeringen und an uns und unser herschafft ist komm, villichtdafür haben und meinen wollen das sie ein losung zu Sigmeringen haben sollen undes soll psand stn das doch nit ist, darum haben wir inen und frei: erben geredt undversprochen Gereden und versprechen ouch inen für uns den obgmantm unsern Vetterund unser erben incrafft diß brieffs were ob von den hertzogen von Oesterrich vonSigmeringen oder der vorgenanten siner ingehörung wegen fordrung an uns oder siegeschee das Sigmeringen als obgelut hat nit eigen sunder Psant stn soll das dann wirund unser beider erben inen das vertigen und sie daby hanthaben und behalten sollenzu recht darum sie uns ouch.hilff und bystand tun sollen, also were das wir und sierechtlich verlüren das das Pfand und zu losen were und geloset würde, so sollen undwollen wir unser beider erben oder nachkumen inen gütlich ußrichten gellen undbetzaln one furwort achttusend guldin, darumb in Sigmeringen al.s vor stet vcr-pfendt gewesen ist und dartzii und damit achttusend guldin Rauscher guter und gene-mer in einem jare dem nechsten nach dem das also mit Recht verloren und gelosetwürde, und von iren Handen komm were ungeverlich were aber das wir oder unsererben in oder iren erben die obgmantm summe gelts in der nechsten jarsfrist nachdem Sigmeringen mit siner zugehörung in vorgemelrer maß geloset pnd von irenHanden komm würde nit ußrichtmd und behalten in der maß als vorgeschoben stet.So Hand sie ir erben und wer in des helffen wil vollen gewalt und recht unser undunser beider erben lannde lut und gut unverscheidenlich, darumb antzugriffen, zunöten und zupfenden mit recht geistlichen oder weltlichen oder snst one recht wie undwy sie wollen können oder mögen und inen am besten füget Es sye in SlossenStellen, dörffer» oder uff dem lannde ymmer also lang vil und gnug Bis wir oderunser erben inen oder iren erben die vorganantm Summe gelts ußgericht gewert undbehalt haben in aller wise als vor stet gentzlich und gar, one allen iren schaden onegeverde vor solichem angriffen und pfendm und allem dem das von uns an disembrieffe geschribm stet, Soll uns den egmenten unsern lieben Vetter noch unser erben»och unser lande lut noch gütr nit beschirmen befinden oder bedecken deheinerleh tro-stung gnad geleit friheit verbundnuß geselschafft oder einung der surften der Hern derStette noch des lauds noch sust gar nichtzit das jemands erdmckm mag ikeinm Wegealle one geverde und furnemlich haben wir herum bedingt und luter vorbehalten, dasSigmeringen bürg und Statt als vorstet uns unsern erben und nachkamen allenunsern nöten und geschefften zu allen Ziten offen stn und wir und unser geschworn-nen Rete diener und amptlut alda und ingelaßen werden sollen, so dick des nor