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macht haben, und darzue etlichen Außstendt, so demselben Graff Herrmann nit be-zalt ist, sovil sich in Rechnung erfundten wird, ohn Widerreden und schaden be-zahlen. Wan aber derselb Unser Vetter Graff Herrmann, nit mehr in Leben sein,so solle der dem Bregentz zutheil würdt, auch desselben Erben und Nachkhommen,dem Andern, dem die Herrschafften, Schloß, Leuthen und Guettcr zu Oesterreich,Steur, Kärndlen, Jnhat und zuetheil worden, Ihm und feinen Erben und Nach-khommen, Jährlich hinab antworten und geben, Anderthalb hundert GuldenRheinisch.
So ist der ander Theil Graff Jergen von Montfort, was sie in Oestreich,Steuer, und Kärndten haben, namblich daß Schloß Beckhach, Krempts, Manspergund Roraw, mit allen Obrigkheiten, Herlichkheiten, Gerichten, Zwingen, Pan-nen, Forst- und Wildtpännen, Zolle, Glaitten, Mülin, Mülstetten, Wasser,Wasserflissen, Ertzen, Bergwerkhen, und mit aller Regalien, Herligkheit, undaller Zuegehörung.
Es mag uud soll auch ein jeder und seine Erben als bald nach solcher Wahlund Thailung die Herrschafften, Stuckh, Schloß und Statt, Leuth und Guetter,so ihm zuständig und zuetheil worden sein, ohne längern Verzug und Hinnderungeinemmen von denselben Underthanen, und eiuwohnern gebeurlich Erbhuldigung undpsticht, nach altem löblichen Herkhommen und gewöhnlichen Landtsbrauch empfahen,dieselben mit allen und Jeder zugehörigen, hohern und niederen Gerichtlichen undandern Obrigkheiten, Herrligkheiten, Siegalien, Wildpännen, Forsten, Horstrechten,Ertzen, Bergwerkhen, Rechten und Gerechtigkeiten, Gewohnheiten, Ehehafften,Zollen, Glaiten, Umbgeltcn, Freyheiten, Renten, Gülten, Zinßen, Diensten, RäthenVogteyen, Straffen Fräfflen, Gebotten, Verboten, Zwingen, Bannen, Lehen undAugenschafften nichts außgenommen. Jnhabeu, gebrauchen, nutzen, uueßen, besetzen,Entsetzen, verleihen, und in all ander weg darmit Handlen, thuen und lassen, alsmit andern Ihr aigen Stuckhen, Leuthen und Guettcrn, ohn daß anderen seinerErben, und menniglichs von Ihretwegen Irrung, eintrug und Verhinderung.
Ob aber unser Vetter einer etwa geursacht, oder deß willens sein würdt. DieHerrschafften, Schloß, Statt, Leuth oder Guetter, so Ihm in solch bruederlichenTheilung zuegestelt sein, gar oder ein theils, von sein keßeren Nutz oder Notturfftwegen, Erblich zuwerkhauffen, daß soll an den Andern gelaßen laßen, und Ihm die-selbigen zwen Monat zuvor anbieten, und wo er solchen Khauff umb ein ziemlichelandtleüffige Summa, die ander darumb geben, an sich nemmen woll, Ihm selbs undkheinem Andern, daß soll Er als den ungewerlich zwen Monat nach solchem An-bieten, glaublich zuesagen, und ob fach were daß Er Ihm solches zue thuen und nitnach landtleuffigen Keuffen anschlueg, als dem soll Jeder von gemeinen Freundenainen darzue geben, und ob sich die nit verainen wurdten, so sollen die zwen Macht