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Schildkröten. Testudo.
senkrecht herabgehend und urflgebogen, mit regelmäßig sechsecki-gen Mittelschildern und dreiundzwanzig Randschildern, die amRande concentrisch gefurcht, bei den Jungen in der Mitte punk-tirt, bei den Alten aber an dieser Stelle abgewetzt sind und glattund gelb erscheinen. Der Scheitel, die Nase und die Kehle die-ser Gattung sind orangegelb gefleckt, mehrere Schuppen der schwar-zen Vorderfüße sind orangegelb'oder roth, einige an den Hinter-füßen ebenso. Das Brustschild, zumal nach hinten, sehr vertieftund gefurcht. In Brasilien. Ich halte sowol die Wagler'scheT. Boiei als die Spix'sche carbonaria für einerlei mit ihr,vielleicht gehört gar auch 's. Cagado und Hercules hierher. V.
* T. sculpta.
Spix t. XV.
Soll nach Herrn Kaup's Versicherung mit T. Herculeseinerlei seyn; demnach am Ende wieder mit der vorigen zusammen-fallen. V.
*14. T. nigra G.
Quoy et Gaymard Voy. de Freycinel Zool. t. 40.
Einen Fuß lang. Mit gewölbter Schale, das erste unddas letzte der fünf Mittelschilder breiter als lang. Alle Schilderconcentrisch gestreift. Die Kinnladen sind stark Lezähnelt; ihreFarbe ist schwarz. Californien '). V.
Einige Gattungen (Pyxi s Bell) haben den vorderen Theilihres Unterschildes beweglich wie die Dosenschildkrvten; und an-dere (Kinyxis Bell) können den Hinteren Theil der Unter-schale bewegen 1 2 ).
II. EMYS 3 ). Güßwassersckildkröten.
Sie besitzen keinen weiteren beständigen Charakter, um sievon den vorhergehenden zu unterscheiden, als daß ihre Finger
1) Hierher noch T. depressa Cuv. — T. biguttata id. etc.
2) S. Listn. Trantact. XV. 2. p. 392. Zwei dieser Kinyxis,die ich lebendig gesehen, hatten die Verbindungsränder der Schalen un-gleich abgenutzt, so daß dieser Bau etwas krankhaft erschien. C.
Die daselbst (Taf. 16 und 17) abgebildeten Species sind:
1. Pyxis araclmoides Bell. Kinyxis castanea Bell und K.Homeana Gray. Sie grenzen sämmtlich an T. clausa. 58.
3) 'Efivt, Schildkröte.