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Schildkröten. Sphargis.
Vorderfüße länger und schmaler als bei den verwandten Gattun-gen, und mit zwei deutlicheren Krallen versehen. Sie lebt in ver-schiedenen Meeren, selbst im mittelländischen, nährt sich von Mu-scheln, hat ein schlechtes Fleisch und wenig geschätztes Schildpat,liefert aber ein gutes Brennöl.
IV. SPHARGIS.
Neuerlich von Merrem unterschieden, begreift die Chelonia-Arten, deren Schale keine Schuppen hat, sondern bloß mit einerArt Leder überzogen ist ‘).
Dahin gehört eine große Gattung des Mittelmeeres:
52. T. (Sph.) coriacea Le Luth.
Lacep. I. 3. /
Schöpf T. 29.
Ihre eiförmige Schale ist nach hinten spitzig, und zeigt dreifauch fünf) durch das Leder schimmernde hervorstehende Längs-kanten. C.
Sie wird an sieben Fuß lang, ihre harte obere Lederhautist schwarz, und endigt nach hinten in eine Art Stachel, so daßsie noch einen zweiten Schwanz über dem ersten zu haben scheint.Man findet sie im mittelländischen Meere, wahrscheinlich legt sieihre Eier an den Küsten der Barbarei; sie ist aber auch an denfranzösischen, wiewohl sehr selten, gefangen worden; sie soll einheftiges Geschrei hören lassen. V.
*53. T. (Sph.) atlantica.
Dermochelis atlantica Lesueur.
Zm Weltmeere.
V. CHELYS DicmerU*). Die Rachen schildkröten»
Gleichen den Flußschildkröten in den Füßen und Krallen;ihre Hülle ist aber viel zu klein, um ihren Kopf und ihre Füßeaufnehmen zu können, die zu stark dazu sind; ihre Nase verlängertsich in einen kleinen Rüssel; aber ihr Hauptcharakter besteht darin,daß ihr quergcspaltener Rachen nicht mit dem hornigen Schnabelwie bei anderen Schildkröten versehen ist, und mehr dem Mauleder Kröten, zumal der Pipa gleicht.
1) Flemming nennt fteCoriudo, Lesucu r Dermochelis.
2) Merrem hat für sie den barbarischen Namen lVlatamatavorgezogen.