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2/2 (1832) Zweiter Band, die Reptilien und Fische enthaltend / vom Baron von Cuvier
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Reptilien. Agama.

**13. A. (Tr.) scincoides.

Leposoma scincoides Spix XXVII. f. 2.

Klein, braun, mit stachligen Schuppen, so groß wie ein klei-ner Wassersalamander. V.

VI. CALOTES Cuv. *)

Sie unterscheiden sich von den Agamen dadurch, daß sie re-gelmäßig mit dachziegelartig liegenden, oft gekielten und zugespitz-ten Schuppen bedeckt sind, und dieses sowohl über den Körper,als auf den Gliedmaßcn und dem sehr langen Schwanz. Dieauf der Mitte des Rückens sind mehr oder minder aufgerichtetund in Dornen zusammengedrückt und bilden einen Kamm vonverschiedentlicher Lange. Sie haben keine Kehlwamme oder sicht-bare Schenkelporen, wodurch sie sich, ihre Zähne eingerechnet, vonden Leguane» unterscheiden.

Die bekannteste Gattung

14. A. (C.) Calotes Daud.

Lacerta Calotes Linn.

Calotes Ophiomachus Merrem.

Seba I. 89. 2. 93. 2. 95. 3. 4.

Daudin III. XLIII.

ist schön hellblau, auf den Seiten mit weißen Querbinden; zweiReihen Stacheln hinter dem Ohr. Er kommt aus Ostindien.Man nennt ihn das molukkische Chamäleon, obschon er nur we-nig die Farbe ändert. Seine Eier haben eine spindelförmigeGestalt.

15. A. (C.) gutturosa Merr.

A. cristatella Kühl.

Seba I. 89. 1.

Blau ohne Querbinden, mit kleinen Schuppen auf demRücken.

daß die Schuppen seines I-eposoma quirlförmig seyen, und hat dadurchHrn. Fihing er getäuscht. Das Untergeschlccht ist von Hrn. Boie,nach einer kleinen cochinchinesischen Art im königlichen Cabinete, gebil-det worden.

1) P linius sagt, daß der 8tellio (der Lateiner) bei den Grie-chen Galeotes, Colotes und Askalabotes genannt würde. Es war,wie wir gesehen haben, der Gecko der Gemäuer. Die Anwendung, dieLinus hiervon auf seine Lacerta Calotes gemacht hat, war willkür-lich; Seba bot sie ihm. Spix begreift unsere Calotes unter feinemGeschlechte Lophyrus, was nicht das von Dumeril ist.