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brecher verhaften, und vertraut mehr seinem Portier, sei-nem Thürschloß und seiner Tasche vorn in der Rockklappe,als allen Polizeien der Welt. Er thut unweigerlich wasdem gemeinen Besten frommt, und unterläßt, ohne sichein Verdienst daraus zu machen, was er vom Nachbar nichtleiden würde, äußert sich aber selten günstig über die Poli-zei. Diese hat hier eine schwere Aufgabe im Wegräumender unangenehmen Erbschaft alter Zeiten und in dem Miß-trauen, welches man noch von daher gegen sie und ihreWerkzeuge hat. Auch ist eine solche Menge armer oderwenigstens bei jedem Unfälle mittelloser Menschen, einegroße Anzahl befreiter Galeerensklaven und vollkommengrundsatzloser Menschen in Paris, welche nicht LacenairesGeist, wohl aber seine Denkweise theilen. Es ist wirklichkaum begreiflich, wie mit solchen Beimischungen die Be-völkerung so ruhig und bequem sich benimmt, und wiewenig man ahnet, wie dünn die -struste sei), aus welcherman geht, und auch wohl tanzt, und unter welcher einAbgrund gähnt, dessen Inhalt nur zuweilen durch Spal-ten hervorbricht, wie an der Seite des Vesuvs. .So mäch-tig ist die Wirkung deö täglichen Lebens, der Nothwendig-keit und des Bedürfnisses der Ruhe und des Verkehrs-Von dieser und der verbesserten Erziehung ist gründlicheBesserung zu erwarten. Die Polizei,, wie manches Andere,soll streben, sich selbst entbehrlich zu machen.