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Paris im Jahre 1836 / [von Friedrich von Kölle]
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quemsten begegnet, das ist in den Scheidemünzen, den ab-scheulichen und blöckischen Sons und Zweisousstücken.

Nicht nur ist die Zahl derer, welche durch die Revo-lution den Verstand verloren haben, noch jetzt sehr bedeu-tend , sondern es ist auch dem Pariser überhaupt eine sehrgroße Reizbarkeit der Nerven bei allen Veranlassungenanzumerken, bei welchen die ehemaligen Zustände sich zuwiederholen drohen; daher die Nationalgarde mit denAnarchisten unbarmherzig verfahren dürste, so oft die Ge-legenheit sich darbieten wird. Auch auf der Börse sind dieZuckungen bei jeder Störung der öffentlichen Ordnungfühlbarer als anderswo. Eine Generation, welche Zeugeund Märtyrer solcher Umwälzungen war, begehrt keineweitere zu sehen, und wenn sie Ordnung ohne Freiheitnicht will, so will sie dennoch Freiheit ohne Ordnungnoch weniger. Die Geschichte der Vergangenheit alleinenthält den Schlüssel zu Lösung der Räthsel, deren dieGegenwart so viele zu errathen gibt.

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Für Pflastertreter-

Die Nummern der Häuser laufen in den Straßenbergab, welche parallel mit dem Flusse gehen, in den an-dern bergan. Nr. i ist links, Nr. 2 rechts. Die Num-mern der einen Seite laufen fort, ohne daß die anderedie correspondirende zu haben braucht; wenn z. B. an derlinken Seite 10 Häuser stehen, so gehen die Nummern bis