Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Viertes Kapitel.

Ricci wird Beneralvikan'uS des Erzbischofs von Flore»;. —Utderwcrfung und Aussöhnung des ErzbischofS Jncontri mitden Ex-Jesuiten. — Deren Intriguen-

Kaum war er zurück, so wurde er zum General»Vikariu« «ä vLnsus, des ErzbischofS Jncontri ernannt.

Wir sehen aus Ricci'S Memoiren, daß dieser Erz»bischof von Florenz anfänglich mit Eifer die Regierungunterstüzte, als sie Verbesserungen mit der ausser» kirch«lichen Disciplin vornehmen wollte. Er selbst gehörte zuden Regalistcn, da er nicht glaubte, daß um den Himmelzu verdienen, es nothwendig sey, die weltliche Macht desPabsteS in den katholischen Staaten zu vermehren: erhatte selbst Händel mit den Jesuiten gehabt, wegen sei»nem Buch: DezU alt» umsni, (Ueber die Handlungender Menschen) welches der Abt Martini, der sein Nach.folger wurde, zu Turin herausgab. Die Jesuiten ver«dämmten pieseS Buch laut, so daß der Bischof von PiSto»ja, Alamanni, sie von sich entfernen, und ihnen ihreAemter abnehmen mußte, um sie für die Unverschämtheitzu bestrafen, mit welcher sie ohne Aufhören seinen Me»tropolik beleidigten.

Jncontri verzieh ihnen nicht nur ihre Beleidigungen,sondern ließ sich sogar durch die Ewiffarien mit welchensie ihn umgaben, zum Mitleiden durch die Unglücks»