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/tung für ein so fürchterliches Blutbad, da« noch heute infrischem Gedächtniß steht. Ricci schrieb im Jahr 1L05.
Eilfte Note.
(tt) Seite 64 . Und wenn der frühzeitige Tod dieses Pontifs^
Die Heiligkeit Clemens XIV. war im Lehrsatz derJansenisten und ihrer Zeitgenossen. Der Abt MontonDuvcrger, ein französischer JanseNist der sich nach Utrechtgeflüchtet Hatte, schrieb an Ricci, als dieser noch Ka«^nouikus und Gencralvifarius des ErzbiSlhums Florenzwar, im Jahr 177 Ü. „Man verkündet von Zeit zuZeit ein neues Wunder Ganganellis." Dieser Ruf istbei einer prolcribirten Sekte, ei» Unglück für denjenigender ihn erlangt hat: er wird immer Verbindern, daß Cle«men-XlV. von der andern Sekic kanvnifirt werden wird,welche die Brevcs der Heiligkeit austheilen kann, und erwird die Achtung der vernünftigen Leute, für ihn in kei«nem Fall vcrm hren,
Was für die Geschichte weit interessanter ist, sinddie authentischen Briefe CiemcnS XIV. die' Achive derRicci liefern neue Beweise zu denen, die wir schon im:„Geist der Kirche" gegeben haben. Der Abt Be«Icgarde, ein anderer sranzösijcher Jansenist, schreibt denZ. Mai 1776 aus Uirechr an Ricci,
Haben Sie Ganganellis Briefe gesehen? eS sind sehrviele an die verstorbene Herrn Lami und Cerari adiefsirt.Sie oder Martini wüsten davon Kenntniß haben, Siewissen, daß es Leute giebt, welche ^»e Echtheit dieser Briefein Zweifel ziehen wollen, tue einen auS Leidenschaft undInteresse wie die Cricsmtcn, die andern wegen übertritt
Erster Ldcil. 14 '