Gestern bat man mir gesagt, daß man auS Privat.Briesen ersehen hätte, der erste Verführer der St. Ka«tharincn Nonnen zu PiStoja, scp ein Jesuit gewesen.Dies ist vielleicht ei» Irrthum; ich melde eS Ihnen als
eine Neuigkeit. Ich kenne ein Kloster wo..
u. s. w. —
Fünfunddreißigste Note.
(Z5) Seite yo. Aber nie eine Antwort erhalten hatten.
^PiuS Vl. hatte in seinem Breve an Ricci vvm Zo.Mai gesagt, daß er selbst cS nicht gewagt haben würde,„Verdacht auf den allerheiligsten Orden der Do»minikaner zu werfen." ES kostet den Abt Men«goni wenig Müde, diese kindische Furcht lächerlich zumachen. Er beweist daß sich seine Heiligkeit sehr leichtvon der Wahrheit dieser Dinge hätten überzeugen können,wenn sie nur ihrem Nunzius zu Florenz den Auftrag ge.geben hätten, in den Archiven von PiStoja nachzusehen,dieser würde ohne viel Mühe alles gefunden haben, waswir bereits von den Unordnungen, der von den Dvmini»kauern verwalteten Kldster wissen, Unordnungen die schonseil hundert und vierzig Jahren enthüllt waren. — Aus«ftrdcm mußte sich der Padst ja der Gründe entsinnen,aus welchen er selbst bald nach den Anklagen von 1774,sünf Klöster, zu Sienna, Pisa und PlSrvfa dem Schutzder Dominikaner entrissen hatte, von denen er vvUkom«wen unterrichtet war. —
Noch mehr; cS geht auS einem V'» f des Monsiz«nor Fvggini an Ricci hervor ( 17 . Juli i?ö1) daß manzu Rom eine Art Deichte gesehen habe, welche eine