Kirchenvater», mit der Sammlung der Koncilien« Be«schlöffe, mit den Kommentarien der Bibel, mit den vor«züglichsten Schriftstellern der Kirchengeschichte, den Kon«trovcrsisten, Apologisten «. s. «. theil« durch Dvrberei«'tung und möglichste Förderung der Zöglinge in demStudium der Theologie, theils endlich durch die ndrbigenVorschriften, um gute Ordnung zu erhalten. Aber derBischof beschloß nicht-, ohne vorher seine Freunde, dieJansenisten in Holland um Rath gefragt zu haben. DerErfolg entsprach seiner Absicht vollkommen, denn er rühmtsich des Guten, was seine neue Einrichtung gestiftet ha»be, und kann gar nicht aufhören, von der Bckümmeruißzu reden, welche ihm die Nachricht der nachherigen Auf«ldsung des Instituts verursachte, die eine Folge seineseigenen Falle« war. „Möge der Himmel, ruft er a«S'„denjenigen, welche diese Auflösung verursacht haben, da«„Böse verzeihen, das sie gethan« indem sie der Diöccse„ein Haus geraubt haben, da« ihr so viele Vortheile ver«„schaffte, und dem Staate den Nutzen, den er daraus„gezogen hätte! Denn nur unvernünftige und schwache„Minister können läugncn, daß eS für da» Glück der„Regierungen von dem größten Nutzen sey, unterrichtete,„gesittete und wahrhaft fromme Geistliche an der Spitze„der Völker zu haben." Diesem edlen Wunsche folge»Danksagungen, die der Prälat allen denjenigen abstattet,die ihn in seinen Arbeiten bei der Gründung, Leitungund gänzlichen Vervollkommnung seiner kirchlichen Aka«dcmie unterstützt hatten, bey der nichts mehr zu wün«scher, übrig blieb, als er sich bei seiner Entlassung genö-thigt sah, sie den Händen derjenigen anzuvertrauen, wel-che sie vernichten wollten.
Aber noch vor diesem Zeitpunkt hatte Ricci vieleNeckereien und Verfolgungen auszustehen; er sah sich