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rother Farbe überzogen waren. Es war «in Markttag.Kaum harte eine von den Personen, die in der Budewaren, obiges bemerkt, als schon Tausende von Bauernsich dcrzudrängten und Wunder schrieen. Schon machtedaS Boik öffentlich Entwürfe zu Ehrenbezeugungen, ent-warf Plane zu Festen, Prozessionen und andern außer-ordentlichen Ceremonien, als der bischöfliche Vikar, Lau-reat Palli, durch die Menge drang, und es ihm glückte,sie dadurch zu zerstreuen, daß er ihnen versprach, die Er-laubniß , den Eifer des Volks zu unterstützen , bey' dergesetzlichen Beddrde, d. h. bey dem Bischof nachzusuchen,ob»« dessen Beistimmung, wie er zu behaupten wagte,jede Neuerung ungesetzlich und unkauonisch sey. GegenAbend ließ Palli das Bild heimlich in dir Sakristei derKirche der Lilienjungfrau tragen und verschloß es dortin einen Kasten. Er benachrichtigte den Prälaten vonden getroffenen Maßregeln und erhielt von rhm daS Lob,das seine Klugheit und Aufklärung verdiente. Alamanni,der in Florenz rcsidirt«, bat den Großhcrzog um die Er-laubniß, das angeblich wundcrthätigr Bild völlig ver-schwinden lassen zu dürfen, erhielt sie, und ließ die Jung-frau in die dicke Mauer einmauern, welche die Kirchevon der Sakristei trennt, während er jedoch den Gliedernseines Sprengels versprach, er wolle das Wunder sorg-fältig untersuchen, um ihm in der Folge alle Glaubwür-digkeit und Auszeichnung geben zu können, die eS ver-diene. Bald vergaß das Volk-die Madonna und ihreWunder, und man sprach nickt mehr davon.
„Warum ist man nicht ebenso zu Arezzo verfahren,„sogi Ricci, zu der Zeit, da durch das Madvnucnbild„dieser Stadt der skandalöseste Fanarismus erregt wurde,„das der Plünderung, dem Mord, der Schändlichkeit„zum Vorwand diente, und das man zum Mitschuldigen„an all den Verbrechen machte, die kurz darauf ToSkana