Band 
[Erster und zweiter Band.]
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Neununddreißigstes Kapitel.

Seratti wird Minister- — Seine Streitigkeiten mit -Ricci. —Martini, Sekrctair der von der Krone abhängigen geistli-chen Gerichtsbarkeit. —

Im Jahr'17KS wurde der Sekretär Seratti zumStaatsrath ernannt. Alle'Ucbelgcsinnren, sagt Ricci,„hofften in diesem schwachen und schlechten. Minister das„mächtigste Hinderniß der weisen Absichten des Monar,„chen zu finden Der römische Hos freute sich ebensouv.v au« dem gleichen Grunde über seine Erhebung. Leo.pold kannte Seratti; aber er halte nicht genug Charak,»erstarke, um sich ihrt vom Halse zu schaffen. Er schmälteihn oft au«, kränkte ihn sogar, ließ ihn mit neuen Ko,ffen Dinge abändern und frisch anfangen, in denen ergegen die Grundsätze seinss Herrn gehandelt hatte, zwangihn, Schriften zu kassiren, die er schon unterzeichnethatte. Aber Seratti war unverbesserlich. Was eine edleSeele gebeff.rt hätte, reizte blos die seinige und befestigtesie in der Absicht, BöscS zu thun.

Ricci klagte ihn offen bey dem Großherzog an, bey

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