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ben. Er wandte sich zu einem andern, Martini, der da«mal- den wichtigen Posten eines Sekretär- der Kronrechtebekleidete; er suchte sein Vertrauen zu gewinnen, und ihmzu beweisen, daß seine Verbindung mit Seratki nur ihmselbst schädlich seyn könne, während er, wenn er die schonbegonnenen Reformen unterstützte, seinem DepartementBedeutung gebe, seinem Herrn gehorche und zum Glückseiner Land-leute beitrage. Mit einem Wort, Ricci ge,steht, daß er in der Hoffnung, sich einen Mitwirker zu sei««en wohlthätigen Planen zu gewinnen, dem Sekretär Mar»tini weit mehr Aufmerksamkeit bewies, als er verdiente.
Im Anfang schien es ihm gelungen zu seyn. Mar«tini fragte ibn um Rath, wegen der Feststellung des fürdie geistlichen Kassen nöthigen EinkompienS für die Diö«eesen, die kein Vermögen oder ein unzureichendes hätten,und die man vor allem auf Kosten de« Schatzes ernährenmüsse, Der Sekretär hatte sich ohne Erfolg an alle an,dere to-kanische Btschöffe gewendet, um darüber Ausklä«rung zu erhalten ? keiner hatte ihm geantwortet, aus Furchtbey dem Pabst in Ungnade zu fallen, ,der nicht wollte,daß ein CleruS von etwas anderm abhänge, als von ihm.UebrigenS hätten diese Prälaten Ricci'« Plan, insofern erihren eigenen Interessen vorkbeilhaft war, gern benützt.Auf alle Fragen. die der Fürst an sie richten ließ, ant«warteten sie beständig, ihre Diöcesen seven arm, undbätten nicht die HülsSguellen, wie PiStoja und Prato.Ricci schrieb an Martini und trug Sorge, diese Lügenzu widerlegen; er enthüllte die wahren Quellen des Reich,thumS der Geistlichkeit; „er machte auf die Mißbräuche„aufmerksam, die sich in diesen Zweig de- Nationalreich»„thumS «„geschlichen, und zeigte die Reform, die man„damit vornehmen könne, um durch dies S Mittel die„Verminderung der StaaiSlasten zu erhalten, und um„zu «iuer richtigeren Verkhülung der sowohl für die AuS«